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abe- = herunter (s. abi-) donfrancesco
abezahn = faulenzen, nichts tun donfrancesco
Abezahra = fauler Mensch (in der Arbeit). Früher wurden die Bretter von Hand gemacht: Der Baum wurde in Hüfthöhe aufgebockt und er Länge nach von zwei Leuten mit einer Zugsäge in Bretter gesägt; einer zog die Säge rauf und er ander donfrancesco
abgeben = "den Löffel abgeben" = sterben donfrancesco
abhauen = 1. flüchten, verschwinden 2. (sich) amüsieren. "Gestern hab i mi wieder abghaut" donfrancesco
abi- = hinunter (s. abe-) donfrancesco
abschmalzen = in erhitztem Fett schwenken donfrancesco
abstrudeln = (sich) abmühen. "Ihr ganzes Leben lang hat sie sich abg'strudelt, und was hat's davon g'habt?" donfrancesco
Abwasch = Spüle donfrancesco
Affe, Aff' = Rausch donfrancesco
Agrasl = 1. Stachelbeere 2. hässliches Mädchen donfrancesco
Alzerl = kleinste Maßeinheit, ein bißchen donfrancesco
Amtskappl = Dienstmütze; Zeichen beamteter Autorität donfrancesco
Ananas = auch: große Garten- oder Feld-Erdbeere donfrancesco
anbauen = (etwas) verlieren. " I hab mein Ausweis anbaut" donfrancesco
anfäuln = (jemanden) lästig fallen, anwidern donfrancesco
anfliegen = provozieren donfrancesco
anlassig = zudringlich donfrancesco
Anrainer = Anwohner donfrancesco
anröhrln = betrinken donfrancesco
ansandeln = (mit einer Krankheit) anstecken donfrancesco
anziehen = beschleunigen, schneller machen, sich beeilen. "zah an" = "beeile dich, mach schneller" donfrancesco
Aranzini = kandierte oder mit Schokolade überzogene, gekochte Orangenschalen donfrancesco
Armutschkerl = armes, bedauernswertes, hilfloses Geschöpf donfrancesco
Aschanti = Erdnüsse donfrancesco
Aschantinüsse = Erdnüsse donfrancesco
aufdrahn = groß tun, den Freier spielen. donfrancesco
aufpudeln = sich wichtig machen donfrancesco
Aug = "des fade Aug haben" = "höchst gelangweilt sein" donfrancesco
ausgreifen = betatschen, Petting donfrancesco
aussackeln = ausnehmen, (jemanden) das Geld aus der Tasche ziehen donfrancesco
ausschnapsen = etwas vereinbaren, absprechen (von "Schnapsen" = Kartenspiel, ähnlich "66") donfrancesco
äußerln gehen = mit dem Hund Gassi gehen donfrancesco
ausfratscheln = ausfragen donfrancesco
ausstallieren = beanstanden, nörgeln, kritisieren donfrancesco
Baba = Abschiedsgruß: auf Wiedersehen. "baba und fall net" (W. Ambros) oder gebräuchlicher: "pfiat di und baba". donfrancesco
Bachener = Homophiler; siehe auch G'söchter donfrancesco
Badewaschl = Bademeister, Aufseher in einem Schwimmbad donfrancesco
bagschierlich = herzig, adrett donfrancesco
Bagschieserl = Handtasche donfrancesco
baff = sprachlos, erstaunt ("da bist aber baff") donfrancesco
Bahöö, Bahöl = Lärm, Aufruhr, Streit, Durcheinander. Möglicherweise aus dem Tschechischen, bahol = Krawall donfrancesco
Ballawatsch = Durcheinander, Chaos donfrancesco
Bank, Bankl = 1. "a Bankerl reißn" = sterben; 2. "a Bank habn" = Guthaben, Sicherheit haben, auf der sicheren Seite liegen; 3. "eine Bank setzen" (im Toto): alle Tipps auf ein Spiel sind gleich, also ein so genannter "sicherer" T donfrancesco
Bankert = ungezogenes Kind; ursprünglich: uneheliches Kind, Bastard (auf der Bank - nicht im Ehebett - gezeugtes Kind) donfrancesco
Bartwisch = Handbesen, Handfeger donfrancesco
Bassena = Wasserbecken am Flur in Gebäuden ohne Fließwasser in den Wohnungen. Haute kaum mehr anzutreffen. donfrancesco
Bau = Gefängnis ("in den Bau gehen" = Strafe antreten) donfrancesco
bäule = "bäule machen" davonlaufen, abhauen; "geh bäule" = schleich dich, zieh Leine, hau ab donfrancesco
Bauxerl, Bauxi = Kleines hilfloses Kind, Baby. Von lateinisch pauxilius = klein, winzig. donfrancesco
Bazi = Kerl, Bursch. Von Lumpazivagabundus (Posse von Nestroy) donfrancesco
Beamtenforelle = Knackwurst donfrancesco
bedient = betrogen, müde donfrancesco
Beinfleisch = Querrippe donfrancesco
Beisl = kleines Wirtshaus donfrancesco
Beistrich = Komma donfrancesco
benzn = in lästiger Art um etwas bitten, betteln. Von ahd. "bensjan ( = "flehen") donfrancesco
Beserlpark = kleine Parkanlage, maximal einen Häuserblock groß, mit einigen wenigen Bäumen, Büschen und Bänken donfrancesco
Beuschel,Beuschl = Lunge, klassische Wiener Speise donfrancesco
Beuschlreisser = starke, filterlose Zigarette donfrancesco
Beutel,Beutl,Beidl = Hodensack donfrancesco
beuteln = schütteln donfrancesco
Beutelsteuer = Alimente ("Beidlsteuer") donfrancesco
Bim = Straßenbahn, lautmalerisch donfrancesco
Binkl = 1. Bündel ("a jeder hat sei Binkl zu tragn") 2. Schimpfwort ("a feiner Binkl is des") donfrancesco
Bischof = auch: Pürzel donfrancesco
Bißgurn = zänkische Frau donfrancesco
Biskotten = Löffelbiskuit donfrancesco
blad = dick ("a blader Bua") donfrancesco
Blasius = stärkerer Wind donfrancesco
Blauer = 1000-Schilling-Schein. "Kannst ma an Blauen leichn?" = "Kannst Du mir 1000 Schilling borgen?" donfrancesco
Blaukraut = Rotkohl donfrancesco
Blech = (Bier)Dose. 16er-Blech = eine Dose Ottakringer Bier (die Ottakringer Brauerei ist im 16. Wiener Bezirk beheimatet, eben in Ottakring). donfrancesco
bloßhappat = barfuß, bloßfüßig donfrancesco
Blitzgneißer = jemand, der etwas besonders schnell begreift. Ist meist ironisch gemeint: "Du bis a Blitzgneißer" = "jetzt endlich hast Du es auch begriffen" donfrancesco
Blunze, Blunzn = 1. Blutwurst 2. verächtlich für Frau: "a so a Blunzn" donfrancesco
blunzn = egal. des is ma blunzn = das ist mir egal donfrancesco
blunznfett = sehr stark betrunken (s. fett) donfrancesco
Blutwurst = Rotwurst donfrancesco
Blutzer = Kopf donfrancesco
Bock = Schuhe. "die Bock aufstellen" = "sterben" donfrancesco
böckeln = arg stinken, in Anlehnung zu Schweiß-/Fußgeruch donfrancesco
Bramburi = Erdäpfel, Kartoffel. Aus dem Böhmischen; wurde im 18. Jh. mit den damals beliebten "böhmischen Köchinnen" ins Wienerische eingebracht. Heute vor allem noch in ländlichen Gebieten rund um Wien gebräuchlich. donfrancesco
Brand = Kater nach einem Rausch (den Brand muß man natürlich mit Alkohol löschen) donfrancesco
Bratl = Schweinsbraten donfrancesco
Brauner = Kaffee mit Milch (kleiner Brauner, großer Brauner) donfrancesco
brausen = weggehen, verschwinden. "geh Di brausn" = "verschwinde" donfrancesco
Breiter Weg = langer Weg donfrancesco
brennen = zahlen (Rainhard Fendrich: "Der Alte brennt eh wie ein Luster" = "Der Vater zahlt alles und nicht wenig") donfrancesco
Brezn = Sturz. "a Brezn reissn" stürzen, hinfallen donfrancesco
Brimsen = Schafstopfen donfrancesco
Brioche = feines Hefegebäck donfrancesco
brodeln = 1. trödeln, langsam sein 2. heftig wallen, sieden donfrancesco
Brodler = jemand, der seine Zeit vertrödelt donfrancesco
Brösel = 1. Semmelbrösel, Paniermehl 2. Ärger. "gleich gibt's bresln" = "gleich gibt es Ärger". donfrancesco
brunzen = urinieren (lautmalend, männlich besetzt) donfrancesco
Bub = Junge, Knabe donfrancesco
Buchtel,Buchtl = Mehlspeise, Germknödel, Dampfnudel donfrancesco
Buckl = 1. krummer Rücken 2. Brotende, Scherzl 3. Leibwächter (einer, der seinen Buckel für den Beschützten hinhält) 4. Grundwehrdiener, Soldat mit dem Einstiegsrang "Rekrut" donfrancesco
Buddel = Flasche donfrancesco
Budel = Verkaufstheke, Verkaufstisch. Hinter der Budel steht der Verkäufer, davor der Kunde. donfrancesco
Buggl = Brotanschnitt, Scherzl donfrancesco
Bummerl = Schlechtpunkt (beim Kartenspielen). "Ana hat immer des Bummerl, ana muass immer verliern" donfrancesco
Bummerlsalat = Eisbergsalat donfrancesco
Bumsen = 1. Geschlechtsverkehr ausüben 2. schlechtes, mieses Lokal donfrancesco
Burenhäutel = Burenwurst. Wurstspezialität, die nirgendwo besser schmeckt als an Wiener Würstelständen donfrancesco
Burenhäudl = Burenwurst. Wurstspezialität, die nirgendwo besser schmeckt als an Wiener Würstelständen donfrancesco
büseln = schlafen, leicht schnarchen donfrancesco
Buserer, Busera = Zusammenstoß von Autos mit Blechschaden bzw. von einer Billardkugel mit der Bande donfrancesco
buserieren = 1. drängen, stoßen 2. Geschlechtsverkehr ausüben donfrancesco
Busserl, Bussi = 1. Küsschen 2. Plätzchen ("Kokosbusserl") donfrancesco
Butzerl, Butzi = kleines Kind, Baby donfrancesco
Cappy = Orangensaft (eigentlich eine Firmenmarke) donfrancesco
Chuzpe = Frechheit (von hebräisch "chuzpah") donfrancesco
Dachtel = Leichter Schlag auf den Kopf, leichte Ohrfeige donfrancesco
damisch = 1. betäubt, benommen 2. dumm donfrancesco
Deckel, Deckl = 1. Hut; 2. Offiziersdiener (von Pfeifendeckel); 3. Ausweis einer Prostituierten; 4. Führerschein donfrancesco
deixeln, deixln = zustandebringen. "Das werden wir schon irgendwie deixeln." donfrancesco
Deka = 10 Gramm. Von griechisch Deka = 10 donfrancesco
Dekagramm = 10 Gramm. Von griechisch Deka = 10 donfrancesco
deppert = dumm donfrancesco
derisch = schwerhörig donfrancesco
desperat = verzweifelt donfrancesco
Dippel = Beule, Schwellung donfrancesco
dippeln = (Spielkarten) mehr oder weniger heftig auf den Tisch werfen. "Kartendippler Blues" von Gerhard Bronner. donfrancesco
Dirn = Bauernmagd donfrancesco
Dodl = einfältiger Mensch, Depp. Vermutlich von "Theodor". donfrancesco
Doppler = 2 Liter Wein ("Doppelliter") donfrancesco
Dorotheum = Berühmtes Auktionshaus in der Dorotheagasse, "Tante Dorothee" donfrancesco
Dotter = Eigelb donfrancesco
drahn = (tanzenderweise) die Nacht durchmachen. "Nur a Geld, nur a Geld, ist das höchste auf der Welt. Wenn man's auch net fressen kann, um so leichter bringt mer's an. Henderln, Anten, Ganserln, Fisch lass mer laufen über'n Tisch. A donfrancesco
Drahrer = Nachtschwärmer donfrancesco
drüberfahren = zurechtweisen donfrancesco
dumper = dämmrig donfrancesco
Durchhaus = Haus mit einer (öffentlichen) Passage, die zwei Straßen verbindet. "Das ist ja kein Durchhaus" sagt jemand, der durch vorübergehende Leute an seinem Schreibtisch immer wieder gestört wird. donfrancesco
eh = ohnehin donfrancesco
Eidotter = Eigelb donfrancesco
Eierschwammerl = Pfifferling donfrancesco
Eierspeise = Rührei donfrancesco
Eierlaberl = unrunder (Fuß)Ball donfrancesco
Eiklar = Eiweiß donfrancesco
Einbrenn = Mehlschwitze. In heißem Öl gebräuntes Mehl, zum Binden von Saucen donfrancesco
einidrahn, einedrahn = 1. (ein)schmeicheln, sich Liebkind machen, arschkriechen 2. aufschneiden, angeben 3. betrügen, hereinlegen, übervorteilen, in etwas hineinziehen donfrancesco
eingpritzt = betrunken donfrancesco
einihaun = 1. viel essen 2. schmeicheln, sich Liebkind machen, arschkriechen donfrancesco
einiteufeln = (sich) hineinsteigern donfrancesco
einitheatern = 1. (sich) hineinsteigern 2. hereinlegen, hineinziehen: "den hamma einitheatert" = "den haben wir hereingelegt", "den haben wir in eine unangenehme Situation gebracht und im Stich gelassen" donfrancesco
Einserschmäh = besonders gefinkelter Trick donfrancesco
Einspänner = 1. Kaffe im Glas mit Schlagobershaube 2. ein einzelnes Frankfurter Würstel ( = Wienerwürstel) vorzüglich in Gulaschsaft mit einer Semmel ( = Brötchen) zur Jause ( = Vesper) verzehrt. donfrancesco
Eitrige = Käsekrainer, eine Wiener Wurstspezialität, die eher grobe Wurstmasse ist mit Käse vermischt donfrancesco
Erdapfel, Erdäpfel = Kartoffel(n) donfrancesco
Essigwurst = saure Wurst, meist Extrawurst in Essig und Öl angerichtet donfrancesco
Expedit = Versand donfrancesco
Extrawurst = 1. Fleischwurst; 2. Sonderbehandlung, Sonderwünsche. "Du mit deine Extrawürstl!" donfrancesco
Ezzes = Tips, Ratschläge (speziell beim Kartenspiel) donfrancesco
fadisieren = (sich) langweilen donfrancesco
faschieren = durch den Fleischwolf drehen donfrancesco
faschierte Laberln = Frikadellen donfrancesco
Faschiertes = Hackfleisch donfrancesco
Fasching = Karneval donfrancesco
Fatsche = elastischer Verband, elastische Binde donfrancesco
Federn = Angst ("Hast Federn vor dem?") donfrancesco
Feitl = Taschenmesser donfrancesco
Feschak = Mensch, der fesch sein möchte, es aber nicht unbedingt ist. Von "fesch" und der tschechischen Nachsilbe "ak" donfrancesco
fett = auch: betrunken donfrancesco
Fettn = Effet, Drall donfrancesco
fetzn = "die zwei fetzn sich schon wieder" = die beiden haben schon wieder eine mehr oder weniger tätliche Auseinandersetzung donfrancesco
Fetzn = 1. Scheuertuch, Lappen; 2. Rausch; 3. hässliches Kleid (möglicherweise von althochdeutsch vetze = Alltagskleid); 4. schlechteste Schulnote in Österreich, "Nicht genügend" donfrancesco
Fetznlaberl = aus Lumpen zusammengebundener Fußball, vor allem in der Nachkriegszeit donfrancesco
Fetzntandler = Altwarenhändler donfrancesco
Fiaker = Pferdekutsche, meist ein Zweispänner donfrancesco
Fisolen = Stangenbohnen, grüne Bohnen donfrancesco
fladern = stehlen, berauben (möglicherweise von Rotwelsch "fladdern" = "Waschen" oder Mittelhochdeutsch "vladeren" = "flattern, sich hin und her bewegen") donfrancesco
Flankerl = Flocke donfrancesco
Fleck = 1. Fünfer (schlechteste Schulnote in Österreich) 2. "kontra" im Kartenspiel donfrancesco
Fleck, Fleckerl = 1000-Schilling-Schein. Rainhard Fendrich: "Fia a Fleckerl oder zwa wochst da nur no a huar zua" donfrancesco
Fleckerln = Teigware, Nudelart donfrancesco
fleddern = Stehlen, berauben. Siehe "fladern" und "Leichenfledderer". donfrancesco
Flederwisch = 1. Staubwedel 2. Ursprünglich ein aus Federn gemachter, zur Anfachung des Feuers bestimmter Fächer 3. schlecht verfaßte Schrift wird (s. "Wisch") donfrancesco
Fleischer = Fleischhauer, Metzger donfrancesco
Fleischlaberl = Frikadelle, Bulette donfrancesco
Flieder = Geld ("reib' den Flieder ume" = gib' das Geld her) donfrancesco
Flitscherl = leichtsinniges Mädchen, Dirne (aber keine gewerbliche). Laut Wehle möglicherweise von "fliegen" (eine Frau, die herumfliegt, von Mann zu Mann). donfrancesco
Fogosch = Zander (aus dem Ungarischen) donfrancesco
Fotz = Mund (derb). "einen Fotz ziehen" = "eine Grimasse schneiden" donfrancesco
Fotze = Ohrfeige donfrancesco
Frankfurter = Wiener Würstchen donfrancesco
Fratz = ungezogenes Kind donfrancesco
Fritatten = eine Suppeneinlage, in schmale Streifen geschnittene Pfannkuchen donfrancesco
Frnak = große, unförmige Nase donfrancesco
Funsn, Funzn = 1. schwaches Licht 2. häßliche alte Frau donfrancesco
Fuß = -- auch: Bein. Wenn jemanden die Füße weh tun, kann der Schmerz durchaus auch im Oberschenkel sitzen. donfrancesco
Fuzerln = kleine Gegenstände, Stoffreste donfrancesco
Haaße = Burenwurst. Von "heiße Wurst" donfrancesco
Haberer = Freund, Genosse. "Der Jesus und seine Haberer". Aus dem Hebräischen "Havarim" ( = Freund) donfrancesco
habern = essen donfrancesco
Hachel, Hachl = Reibe donfrancesco
Hacken, Hackn = 1. Arbeit 2. Hacke, Axt donfrancesco
hackeln, hackln = arbeiten donfrancesco
hacknstad = arbeitslos donfrancesco
Hadern = Fetzen, Putztuch donfrancesco
Häfen, Häfn = 1. Topf 2. Gefängnis donfrancesco
Häferl = 1. mittelgroße Tasse, meist 1/4 Liter 2. jähzorniger, aufbrausender Mensch (bildlich von überkochender Milch) donfrancesco
Haftel = Drahtspange. Korsetts und Mieder werden mit Hafteln geschlossen. donfrancesco
Haftelmacher = "Aufpassen wie ein Haftelmacher" = ganz besonders aufpassen, konzentriert arbeiten. Ein Haftelmacher war früher ein Erzeuger von Hafteln, wobei unklar ist, wieso bzw. worauf dieser besonders aufpassen muss, beispielsweise im vergleich zu ei donfrancesco
haglich = heikel, empfindlich, eigen. "Du Monika, des Fleisch is anbrennt!" - "Sei net so haglich, is eh nur a bisserl, und gessen wird, was am Tisch kommt!" donfrancesco
Halawachl = leichtsinniger, unzuverlässiger Mensch. Von tschechisch "halama" ( = Schlingel) oder "Holomek" ( = Bengel) donfrancesco
Halbseidener = Mensch mit zweifelhaften Ruf, einer aus dem Milieu donfrancesco
hamdrahn = umbringen, töten. "Heite drah i mi ham" (Wolfgang Ambros) = "heute bringe ich mich um", "heute begehe ich Selbstmord" donfrancesco
Hangerl = Tuch oder Serviette, vom Kellner über dem Unterarm getragen, daher (früher) auch synonym für männliches Bedienungspersonal donfrancesco
Hansl = "warmer Hansl" = warm und schal gewordener Rest im (Bier-)Glas donfrancesco
Hapfn, Hapfen = Bett. "I hau mi in de Hapfn" = ich lege mich ins Bett, ich gehe schlafen. donfrancesco
Happl, Happel = Kopf. "Er hat ane aufs Happl kriegt" = "Er hat einen Hieb auf den Kopf bekommen" donfrancesco
Hascherl = unbedarfter Mensch, auch bedauernd für noch kleines Kind. donfrancesco
hatschn, hatschen = 1. hinken, schwerfällig gehen 2. (allgemein) gehen. Entweder von Mittelhochdeutsch "hakezen" ( = Haxen) oder Mittelhochdeutsch "Hatsche" ( = Ente) oder aus dem Arabischen "Hadsch" ( = Gang nach Mekka) donfrancesco
Hatscher = längerer Fußmarsch (s. "hatschen") donfrancesco
Hauer = Weinbauer, Winzer donfrancesco
Hausbesorger = Hausmeister donfrancesco
Hauswart = Hausmeister donfrancesco
Häusl, Heisl = WC donfrancesco
Häuptlsalat = grüner Salat, Blattsalat donfrancesco
Hausbeschau = Verzollung an der Lieferadresse donfrancesco
Hawara = Kumpan, Mitglied der Clique. "Der Jesus und seine Hawara" donfrancesco
HaWei = Hadersdorf-Weidlingau, Teil von Penzing (14. Wiener Gemeindebezirk) donfrancesco
Haxen, Haxn = Beine donfrancesco
heast = Ausrufewort, meist am Anfang eines Satzes, z.B. "Heast Oida, schiab umme de Marie" = "Mensch Alter, reiche das Geld rüber!". Wörtlich wohl der Imperativ von hören: "hörst du". donfrancesco
heckerln = jemanden auf den Arm nehmen donfrancesco
Heidelbeeren = Blaubeeren donfrancesco
Hendl = Hähnchen donfrancesco
Herrenpilz = Steinpilz donfrancesco
hetscherln = verwöhnen donfrancesco
Hetz = Spaß. "A Hetz hamma g'habt". Kommt von der Tierhetze, die bis in die späte Barockzeit eine beliebte Unterhaltung – nicht nur für das einfache Volk – war. Veranstaltet wurden die Tierkämpfe in so genannten Hetztheatern in Aren donfrancesco
heuer = dieses Jahr donfrancesco
Heurige = Erdäpfel (Kartoffeln) aus der diesjährigen Ernte donfrancesco
Heuriger = 1. Weinlokal 2. Wein aus der letzten (die meiste Zeit eigentlich vorjährigen) Traubenernte donfrancesco
Hieb = Gemeindebezirk donfrancesco
Hierfler, Hiafla = Mensch mit einem Dachschaden, also einer, der einen Hieb angekriegt hat donfrancesco
Hirnederl = nicht ganz gescheiter Mensch donfrancesco
Holler = 1. Hollunder 2. Mist, Unsinn donfrancesco
hoppadaschert = ungeschickt (sein) donfrancesco
Hoppala = 1. Mißgeschick 2. Fahrbahnaufdoppelungen zur Einbremsung der Schnellfahrer donfrancesco
höscherln = sich über jemanden lustig machen, jemanden auf den Arm nehmen [Ostbahn-Kurti: Wannst heit a Nocht lang durchmochst, bist drauf a Wochn lang marod. Und wann de die Jüngern damit höscherln, dasaufst dein Blues in Cola rot = Wenn Du heute eine donfrancesco
hudeln = übereilt handeln, schlampig arbeiten donfrancesco
Hudlerei = Übereilung, schlechte Arbeit donfrancesco
Hugo = "für'n Hugo sein" = "vergeblich sein", "für die Katz' sein" donfrancesco
Hülse = eine Flasche oder Dose Bier ("reib umma a Hülsn") donfrancesco
hussen = aufhetzen donfrancesco
Hutsche = Schaukel donfrancesco
hutschen = schaukeln donfrancesco
Indian = Truthahn donfrancesco
Indianerkrapfen = Mohrenköpfe donfrancesco
I-Tüpfel-Reiter = pedantischer Mensch donfrancesco
Jaukerl = Injektion, Spritze donfrancesco
Jausengegner = leichter Gegner, den man gleichsam "zur Jause verspeist" donfrancesco
Juchee = oberste Galerie eines Theaters; billige Plätze donfrancesco
Kalfaktor = abwertend für jemanden, der allerlei niedere Arbeiten und Dienste verrichtet donfrancesco
Kampl = Kamm donfrancesco
Kapazunder = Kapazität ("des is a richtiger Kapazunder, der waaß des sicher") donfrancesco
Karfiol = Blumenkohl donfrancesco
Karl = den Karl machen, jemanden zum Karl machen = (sich oder jemanden) lächerlich machen, den Clown spielen. Kommt vom ehemaligen Carltheater, in dem vorwiegend heitere Stücke gespielt wurden. donfrancesco
Karotte = Möhre donfrancesco
Karree = Kassler donfrancesco
Kartendippler = Kartenspieler. "Kartendippler Blues" von Gerhard Bronner. donfrancesco
Kartoffelpuffer = Reibekuchen donfrancesco
Kasten = Schrank donfrancesco
Katzlmacher = verächtlich für Italiener, kommt von den italienischen Kesselflickern, die früher durch die Lande zogen donfrancesco
Kauderwelsch = verworrene, unverständliche Sprache. Kauderwelsch war ursprünglich eine Bezeichnung für das Rätoromanische (von Kauder = Chur und Welsch = Sprache der italienischen Hausierer). donfrancesco
Kawall = Spielkarte im Tarock, Reiter donfrancesco
Keks = Rangabzeichen von Uniformierten donfrancesco
Kelch, Kööch,Kölch = Streit, Auseinandersetzung (von Mittelhochdeutsch "koel" = "Kohl" donfrancesco
keppeln = schimpfen, lamentieren. In manchen Gegenden auch plaudern, tratschen. donfrancesco
Kieberer = Polizist, Kriminalbeamter donfrancesco
kiefeln = nagen, abnagen donfrancesco
Kipferl = Hörnchen donfrancesco
Kipfler = Salatkartoffel donfrancesco
Kinettn = lange, schmale Baugrube, wenn Rohre verlegt werden. Dient manchmal als Unterkunft für Obdachlose. "In der Kinettn wo i schlaf" (Wolfgang Ambros) donfrancesco
Kiste (Bier) = Kasten (Bier) donfrancesco
Klampfe = Gitarre donfrancesco
Klabusterbeere = Winterkirsche donfrancesco
Klappe = Nebenstelle donfrancesco
kletzeln = mit den Fingernägeln etwas herunterkratzen oder -schaben. Von ahd. "glat" = "glätten" donfrancesco
Kletzen = getrocknete Birnen, von mhd. "Klotzbirne" = "gedörrte Birne" donfrancesco
Kletzenbrot = Kletzen und andere getrocknete Früchte (Nüsse, Feigen, Rosinen, etc.) in Brotteig geschlagen und gebacken. Vor allem in der Vorweihnachtszeit sehr beliebt. donfrancesco
Kluppe = Wäscheklammer donfrancesco
Knacker, Knackwurst = abgepaßte Fleischwurst donfrancesco
Knödel = Kloß donfrancesco
Knofel = Knoblauch donfrancesco
Knopf = auch: Knoten donfrancesco
Kohl = Wirsing donfrancesco
Kohlsprossen = Rosenkohl donfrancesco
Koloniakübel = Mülleimer (einer, der auf der Straße steht, früher aus Metall, heute aus Kunststoff) donfrancesco
Kombinage = (gesprochen: "Kombinäsch") Unterrock donfrancesco
kommod = bequem donfrancesco
knozen = ausruhen, lümmeln donfrancesco
Kracherl = Limonade donfrancesco
Krampen = 1. Spitzhacke 2. unattraktive Frau 3. altes Pferd. Von "krumm", mhd. "krump" donfrancesco
Kramuri = Kram, Tand, wertloses Zeug, Allerlei donfrancesco
Krapfen = Berliner donfrancesco
Krätzn = 1. Hautkrankheit 2. unangenehmer Mensch (von "kratzen") donfrancesco
Kraut = Weußkohl donfrancesco
Krauterer = träger Mensch, Kleinigkeitskrämer donfrancesco
Krauthappel = Kohlkopf donfrancesco
Kraxe, Kraxn = altersschwaches Auto, Schrotthaufen auf Rädern, wird verächtlich auch allgemein auf Autos angewandt. "Mit dera Kraxn kummst nie nach Linz" donfrancesco
kraxeln = klettern donfrancesco
Kren = 1. Meerrettich; 2. Hochmut; 3. Jemand, der sich ausnutzen lässt, ein "Weh"; 4. seinen Kren dazugeben = einen mehr oder weniger unerwünschten Kommentar abgeben; 5. nobler Gast, der mit Geld um sich wirft; 6. "I bin a Kren von dem& donfrancesco
Krevegerl = schwächlicher Mensch donfrancesco
Krügel, Krügerl = 1/2 Liter. "Ein Krügerl" (ohne Zusatz) = "ein halber Liter Bier" donfrancesco
Kruzitürken = Fluch. Warnruf in den Türkenkriegen: "Kuruzzen und Türken kommen", wurde zu einem Wort verschliffen. donfrancesco
Kübel = Eimer donfrancesco
kudern = lachen donfrancesco
Kukuruz = Mais donfrancesco
Künette = siehe "Kinettn" donfrancesco
Laberl = 1. kleiner Laib 2. (Fuß)Ball donfrancesco
Lamourhatscher = romantisch langsames Musikstück, zu dem man eng umschlungen tanzt donfrancesco
Landl = Wiener Landesgericht donfrancesco
Larifari = 1. Unsinn, Blödsinn 2. ehemals Name des Wiener Kasperls 3. sinnloses Geschwätz, Nichtigkeit. Vermutlich von der italienischen Tonleiter "do-re-mi-fa-so-la-si-do"; eine Messe im 15. Jh. Begann mit ""la-re-fa-re". donfrancesco
Latschen = 1. Bergkiefern 2. abgetretene Schuhe donfrancesco
latschen = gehen, ohne die Füße zu heben donfrancesco
Lauser = Lausbub donfrancesco
Lavoir, Lawur = Waschschüssel donfrancesco
lax = lässig, schlaff donfrancesco
Leberkäse = Fleischkäse donfrancesco
Leibchen, Leiberl = 1. T-Shirt, Unterhemd 2. Erfolg haben. "Du wirst kein Leiberl reißen" = "Du wirst keinen Erfolg haben. donfrancesco
Leichenfledderer = Dieb, der einen herumliegenden Toten bestiehlt donfrancesco
Leintuch = Bettlaken donfrancesco
leiwand = gut, ersklassig, Ausruf der Zustimmung donfrancesco
lepschi = "auf lepschi gehen" = ausgehen, sich ein Vergnügen gönnen donfrancesco
Lercherlschaas = Kleinigkeit. "Des is ka Lercherlschaas" = "Das ist keine Kleinigkeit" donfrancesco
Leschak = -- Bengel donfrancesco
Liptauer = Brotaufstrich aus Topfen und Gewürzen donfrancesco
Löffel = "den Löffel abgeben" = "sterben" donfrancesco
Lungenbraten = Filet donfrancesco
Lurch = zusammengeballter, mit Fasern durchsetzter Staub, sammelt sich mit Vorliebe unter dem Bett an donfrancesco
Luster = Kronleuchter donfrancesco
Maggi = Suppenwürze. Nach dem lange Zeit einzigen Hersteller in Ö, ist zum Gattungsbegriff geworden. donfrancesco
Marie = Geld donfrancesco
Marille = 1. Aprikose 2. Kopf, Hirn. "Bist g'fäut in der Marüün?" ("Spinnst Du?") donfrancesco
Marmelade = Konfitüre donfrancesco
marod = kränklich, krank. Von lat. "mala hora" = schlechte (Unglück bringende) Stunde donfrancesco
Maroni = Edelkastanien donfrancesco
Masche, Maschn = 1. Schleife 2. Eigenart, besonderer Trick, um etwas zu erreichen donfrancesco
Mascherl = Fliege, Schleife donfrancesco
Maschine = auch: Motorrad. "Da Wüde mit seine maschin" = "Der Wilde mit seinem Motorrad" (Gerhard Bronner) donfrancesco
Masl, Masn, Meisn = 1. Glück (von Hebräisch "masol" = "Glücksstern") 2. Meise (Vogelart) donfrancesco
måtschgern = (sich) beklagen, leise vor sich hin schimpfen donfrancesco
Matura = Abitur donfrancesco
Meisn = siehe Masl = donfrancesco
Melange = Kaffee mit aufgeschäumter Milch donfrancesco
Melanzani = Aubergine donfrancesco
Mensch, Mentsch = (f.) Mädchen, Hausmädchen donfrancesco
meschugge = dumm. Hebräisch "m'schuggah" = "blöd" donfrancesco
Mezzanin = Zwischengeschoß zwischen Erdgeschoß und erstem Stock donfrancesco
Mistelbacher = verächtlich für Polizist. Angeblich gab es mal eine Zeit, in der besonders viele Polizeirekruten aus Mistelbach (einem Ort nördlich von Wien) stammten. donfrancesco
Mistkübel = Abfalleimer donfrancesco
moscherln = 1. "Wüst mi moscherln?" - Willst Du mich ärgern? 2. "Du kannst mi moscherln" - Du kannst mich gerne haben; Du kannst mir den Buckel runterrutschen. donfrancesco
Most = 1. unvergorener Traubensaft (Traubenmost) 2. vergorener Saft aus Äpfeln und Birnen (Obstmost) donfrancesco
Mostschädl = Spitzname für Oberösterreicher donfrancesco
Mugel = kleiner Hügel donfrancesco
nachtarockieren = nachverhandeln, am Ball bleiben. Im Tarock (Kartenspiel) ist es ungeschriebenes Gesetz: Wenn der Partner Tarock ausspielt, ist mit der höchsten Tarock zu stechen und (wenn man den Stich macht) die verbleibende höchste Tarock nachzuspielen -- &qu donfrancesco
Nackerpatzl = nacktes Kleinkind donfrancesco
nackert = nackt donfrancesco
nageln = Geschlechtsverkehr ausüben (ähnlich wie "schustern", aus der Handwerkersprache) donfrancesco
Nasenrammel = Popel donfrancesco
nedlich = heikel donfrancesco
neger = pleite donfrancesco
Negerant = 1. Pleitier (Rainhard Fendrich: "Ich bin ein Negerant, Madame, einst war ich Fabrikant, Madame, ...") 2. jemand, der ständig pleite ist. donfrancesco
Neugewürz = Piment donfrancesco
Nockerln = Spätzle. Nockerln werden aus dem gleichen Teig wie Spätzle gemacht, sind aber größer. Im Gegensatz zu Spätzle wird der Teig nicht durch ein Lochsieb gerieben, sondern vom Brett ins kochende Wasser geschabt ("geschnitten"). donfrancesco
Nudelwalker = Nudelholz donfrancesco
Nudl = Penis donfrancesco
Nudlaug = 1. Harnöffnung im Penis 2. jemand mit (dicker) Brille donfrancesco
Nudldrucker = kleinlicher Mensch, Pedant, Knauser donfrancesco
Ober = Kellner (ursprünglich der Chef der Kellnercrew) donfrancesco
Obers = Rahm, Sahne donfrancesco
Obi = Apfelsaft. Nach dem lange Zeit einzigen Hersteller in Ö, ist zum Gattungsbegriff geworden. "A Viertl Obi gspritzt auf an Halbn" oder "A großes Obi gspritzt" = "Eine große Apfelsaftschorle" donfrancesco
Ochsenschlepp = Ochsenschwanz. Eine Ochsenschleppsuppe ist eine Wiener Spezialität. donfrancesco
Ohrwaschln = 1. Ohrläppchen 2. Gehsteigvorziehungen an Kreuzungen (möglicherweise auch mit Pollern) donfrancesco
Omeletten = Pfannkuchen donfrancesco
Opferwurst = Warum schmeckt die gekochte Wurst beim Würstelstand um so vieles besser als die daheim gekochte? Das liegt am Wasser, das den Geschmack vieler zuvor darin gekochter Würste angenommen hat. Setzt man nun frisches Wasser auf, fehlt dieser Geschmack donfrancesco
Orangen = Apfelsinen donfrancesco
packeln = paktieren, geheime Geschäfte machen, absprechen donfrancesco
Packerl = "Hau ma uns auf a Packerl" = "tun wir uns zusammen" donfrancesco
Palatschinke = Pfannkuchen. Ungarisch "palacsintha" donfrancesco
Pallawatsch = Durcheinander donfrancesco
Palmkatzerl = Weidenkätzchen donfrancesco
Pantscherl = Verhältnis, Liebschaft donfrancesco
Papp = Brei, schlechtes Essen donfrancesco
Papperl = Essen donfrancesco
Pappn = Mund donfrancesco
Paradeiser = Tomate (von Paradiesapfel) donfrancesco
Pariser = 1. besonders feine Fleischwurst; 2. Kondom donfrancesco
Partie = 1. Heirat; 2. Ausflug; 3. Warenmenge; 4. Arbeitsgruppe donfrancesco
Patschen = 1. Hausschuh; 2. Plattfuß beim Auto donfrancesco
Patschenkino = Fernsehapparat donfrancesco
patschert = tollpatschig, ungeschickt. Von ungarisch "bocs" = Bärenjunges donfrancesco
Patzer = Fehler bzw. derjenige, der einen Fehler begeht donfrancesco
patzen = klecksen donfrancesco
Patzn = 1. Klumpen 2. Fleck 3. "sehr" (wie in: a Patzn Hackn = eine großartige Arbeit) donfrancesco
päule = weg, davon. "päule gehen" fliehen. "päule machen" die Zeche prellen. "päule hauen" hinauswerfen. donfrancesco
Pawlatschen = 1. Bühne im Freien; 2. Baracke; 3. Balkon. Vom tschechisch "pavlac" = Balkon. donfrancesco
Pawlatschenhaus = Haus, dessen Wohnungen nur über einen Rundumbalkon betreten werden können. donfrancesco
pecken = 1. hacken (Ostereier pecken) 2. zahlen donfrancesco
petschieren = versiegeln (mit Petschaft versehen). Von tschechisch "pecet" ( = Siegel.) donfrancesco
petschiert = blamiert, ruiniert. Von italienisch "pece" = "Pech". donfrancesco
Pfandl = Pfandleihanstalt, im speziellen das Dorotheum in Wien donfrancesco
pfiat di, pfüat di = Abschiedsgruß, "Gott behüte Dich". Gebräuchlich ist auch "pfiat di und baba". donfrancesco
pflanzen = zum Narren halten, foppen, necken, täuschen donfrancesco
Pfitschigogerln = ein Spiel, das mit Münzen auf einer Tischplatte gespielt wird. donfrancesco
Pfuscher = Schwarzarbeiter donfrancesco
pfutsch sein = verschwunden sein, "er ist pfutsch" donfrancesco
picken = kleben. "jemanden eine picken" = "eine Ohrfeige verabreichen" donfrancesco
Pickerl = Plakette, Klebeetikett donfrancesco
Piefke, Piefkineser = (Nord-)Deutscher. Nach einem preußischen Militärkapellmeister, der sich bei der Schlacht von Königgretz hervorgetan hat. donfrancesco
piefchinesisch = 1. Deutsch, wie es außerhalb Österreichs gesprochen wird 2. alles, was der Wiener nicht versteht donfrancesco
Pinsch = Fünfer (schlechteste österreichische Schulnote) donfrancesco
Pitschn = sehr große Tasse mit mehr als 1/4 Liter Inhalt donfrancesco
Plafond = Zimmderdecke donfrancesco
plazen = weinen donfrancesco
plauschen = 1. plaudern 2. Unsinn erzählen ("plauchz net!"). Von mhd. "pludern" ( = Plaudern) donfrancesco
pledern = 1. sehr rasch fahren 2. stark regnen 3. flattern, schlagen. Von mhd "plederen" = sich schnell bewegen und/oder jiddisch "plejderen" = fliehen, sich davonmachen. donfrancesco
Pletsch'n = 1. großes, weiches Blatt (z.B. Huflattich) 2. stürzen ("eine Pletsch'n reißen" für flach hinfallen) 3. Fieberblase donfrancesco
Plutzer = 1. großes Gefäß 2. Kopf donfrancesco
Polster = auch: Kopfkissen donfrancesco
pölzen = abstützen donfrancesco
Pölzung = Abstützung auf einer Baustelle, um etwas am Einstürzen zu hindern donfrancesco
Pompfineberer = Leichenbestatter, Bestattungsunternehmer donfrancesco
Porree = Lauch donfrancesco
Powidl = Pflaumenmus, Pflaumenmarmelade donfrancesco
präpotent = überheblich donfrancesco
pracken = 1. schlagen, hauen. "I prack da gleich ane" = "ich haue Dir gleich eine runter". 2. hinfallen, stürzen. "Da hat's mi niederprackt" = "da bin ich hingefallen" donfrancesco
Pracker = Teppichklopfer; auch: kleiner fahrender Händler (veraltet) donfrancesco
Pratzn = große Hand, Hände donfrancesco
Pschisterer = Pchisterer = "Du kriegst gleich den Pchisterer" = "schleich Dich", "hau ab", "verschwinde". Aus "Radetzky" von Fritz Hermann: "Dieser Arm hätt ja gar nicht dreinhaun können, wären Majes donfrancesco
pudern = Geschlechtsverkehr ausüben donfrancesco
Pü(l)cher = Grobian, Halbverbrecher, verdächtiges Subjekt, gerade noch kein kleiner Gauner, eher gewaltbereiter männlicher Jugendlicher donfrancesco
pumperlg'sund = gesünder geht es nicht donfrancesco
Pupperl = hübsches Mädchen, Puppe donfrancesco
Pupperlhutschen = Hintersitz eines Mopeds, der Platz für das Pupperl donfrancesco
Quargel = Sauermilchkäse, kleiner Harzer donfrancesco
Quargelsturz = Käseglocke donfrancesco
Querulant = Jemand, der an allem etwas zu bemäkeln hat, immer nörgelt, sich über alles beschwert donfrancesco
Quetschn = Ziehharmonika donfrancesco
Radierer = "fett wie ein Radierer" = stockbesoffen. [Georg Danzer: Heut' bin i wieder fett wie ein Radierer" = Heute bin ich wieder stockbesoffen] donfrancesco
Radler = Bier/Limonaden-Mischung donfrancesco
Rahm = Sahne donfrancesco
Randstein = Bordstein donfrancesco
Rapunzel = Feldsalat donfrancesco
ratschen = schwätzen donfrancesco
Rauchfang = Schornstein donfrancesco
Rauchfangkehrer = Schornsteinfeger donfrancesco
raunzen = jammern, nörgeln, klagen donfrancesco
reiben = 1. "i reib da glei ane" = Ohrfeige androhen 2. "reib umma" = gib her donfrancesco
Reiberl = Abreibung donfrancesco
Reindl = Kasserolle donfrancesco
reißen = "i reiß da glei ane" Ohrfeige androhen. donfrancesco
rekommandieren = 1. empfehlen 2. eine Brief einschrieben lassen donfrancesco
resch = frisch, knackig, knusprig donfrancesco
Rettung = auch: Krankenwagen donfrancesco
reversieren = zurücksetzen (mit einem Fahrzeug), z.B. beim Ein- und Ausparken. donfrancesco
Ribisel = Johannisbeere donfrancesco
Rindsuppe = Fleischbrühe donfrancesco
Ringelspiel = Karussell donfrancesco
Rock = auch: Jackett, Sakko donfrancesco
Rote Rüben = Rote Bete donfrancesco
Rotkraut = Rotkohl donfrancesco
Russe = auch: saurer Hering donfrancesco
Sackerl = Tüte donfrancesco
Saf = Seife. 1. "auf'd Saf steigen" sich irren, ins Fettnäpfchen treten. 2. "auf der Saf stehen" auf der Seife stehen. Jemand steht auf der Seife, wenn er hereingelegt wird, ohne daß er es merkt. Typisches Beispiel sind die Leute, donfrancesco
Safnsieda = Seifensieder. Früher ein ehrbarer Handwerker; heute Schimpfwort für einen öligen Speichellecker. donfrancesco
Saft = Soße donfrancesco
Sand = "am Sand sein" = "in schlechter Verfassung sein" donfrancesco
Sandler = Obdachloser, Clochard. donfrancesco
Sauerrahm = saure Sahne donfrancesco
Schaas = Furz donfrancesco
schaasaugert = "bist schaasaugert?" = "Bist Du blind? Siehst Du das nicht?" donfrancesco
Schafblattern = Windpocken donfrancesco
Schakl = zertreuter Diener, Lakai, minder angesehener Mann für Gelegenheitsarbeiten. Aus dem französchischen "Jacques" (Jakob), ehemals ein häufiger Name für herrschaftliche Diener. donfrancesco
Schanigarten = Platz vor einem Wirts- bzw. Gasthaus, wo die Sitzplätze durch Efeuwände, in Blumenkästen gezogen, geschützt sind donfrancesco
scheangln = siehe scherngln = donfrancesco
Scheibtruhe = Schubkarren donfrancesco
Scherbn = 1. Porzellanscherbe 2. Nachttopf. "Jatzt hamma den Scherbn auf" = "Jetzt sitzen wir in der Patsche" (früher war es üblich, daß wohlsituierte Bürger nächtlichen Randalierern mit dem den Inhalt ihres Nachttopfes ü donfrancesco
scherngln = schielen donfrancesco
Schernglprothese = Brille donfrancesco
Scherzel, Scherzl = 1. Anschnitt oder das letzte Stück eines Brotlaibes oder Brotweckens 2. bestimmtes Stück Rindfleisch donfrancesco
schiach = häßlich donfrancesco
schiffen = urinieren donfrancesco
Schinakl = kleines Boot donfrancesco
Schlagerl = Schlaganfall donfrancesco
Schlagobers = Schlagsahne donfrancesco
Schlapfen = Pantoffeln donfrancesco
schlatzen = spucken donfrancesco
Schlawiner = 1. windiger, unzuverläßlicher Typ, auch Gauner. 2. Verächtlich für "Wiener" (wohl wegen des zufälligen Gleichklangs). Von "Slowene". donfrancesco
schleichen = "schleich Di" = "verschwinde" donfrancesco
Schlingel = Lausbub donfrancesco
Schluckspecht = Trinker donfrancesco
schludern = 1. unordentlich arbeiten 2. trinken donfrancesco
Schlurf = Halbstarker, modebetonter, arbeitsscheuer Typ. Sozial nicht ganz angepaßte, männliche Jugendliche. donfrancesco
= donfrancesco
"Dieser Ausdruck wurde nach meiner Erinnerung nur im 2. Weltkrieg und unmittelbar danach für Burschen gebraucht, die als besonderes Merkmal = Witz, Gag, Pointe donfrancesco
Schmalz = Gefängnisstrafe ("Schmalz ausfassen", "der hat sein Schmalt weg") donfrancesco
Schmattes = Trinkgeld donfrancesco
Schmankerl = Leckerbissen, Gustostück donfrancesco
Schmus = unwahre Geschichte (erzähl' kan Schmus") donfrancesco
Schnackerl = Schluckauf donfrancesco
schnackseln = Geschlechtsverkehr ausüben donfrancesco
schnalzen = 1. betrügen 2. verprügeln ("da hat er ihm eine gschnalzn") donfrancesco
Schnapsen = Kartenspiel, "66" donfrancesco
Schnepfe = junges Mädchen, Prostituierte donfrancesco
Schnepfenstrich = Ausdruck aus der Jägersprache für die Gegend, wo die Schnepfen einfliegen; daher verkürzt "Strich" für die Gegend in der Prostituierte (Schnepfen) ihr Gewerbe betreiben (auf den Strich gehen). Vgl. Babystrich, Strichbuben etc donfrancesco
Schnoferl = beleidigter Gesichtsausdruck (von "schnaufen") donfrancesco
Schoafer = scharfer Senf [Bestellung beim Würstelstand: "A Haße mit an Schoafn] donfrancesco
Schöberl = gesalzenes Biskuit als Suppeneinlage donfrancesco
Schopfbraten = Schweinenackenbraten donfrancesco
Schöpsernes = Hammelfleisch donfrancesco
Schotter = Kleingeld; viele kleine Münzen donfrancesco
Schrammeln = Heurigennmusik. Klassische Besetzung: 2 Geigen, eine Gitarre, eine Klarinette. Benannt nach den Brüdern Schrammel, die in dieser Besetzung die Heurigenmusik Mitte des 19. Jahrhunderts salonfähig machten. Heute ist eher eine Ziehharmonika anzutre donfrancesco
schream = schief, schräg. Von mhd. "schreamen" = "sich biegen" donfrancesco
schreamsert = unregelmäßig donfrancesco
Schreamsn = Kurve. "Über die Schreamsn" = "ungefähr" donfrancesco
schurln = nervös sein, hastig agieren. "tua net so herumschurln" = nimm Dir mehr Zeit donfrancesco
schustern = Geschlechtsverkehr treiben donfrancesco
Schwammerl = Pilz donfrancesco
Schwarzkappler = Fahrscheinkontrollor in öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese waren früher ungetarnt unterwegs und hatten schwarze Uniformkappen auf. donfrancesco
Schwedenbombe = Mohrenkopf donfrancesco
Sechzehner-Blech = eine Dose Ottakringer Bier (Ottakring ist der 16. Wiener Gemeindebezirk) donfrancesco
Seicherl = 1. kleines Sieb 2. wehleidiger Mensch, Duckmäuser donfrancesco
Seitel, Seiterl = 1/3 Liter. "A Gulasch und a Seitl Bier, des is a Lebenselexier, bei mir" (Wolfgang Ambros) donfrancesco
sekkieren = belästigen, ärgern donfrancesco
selchen = räuchern donfrancesco
Selchkarree = Kasseler donfrancesco
Semmel = Brötchen donfrancesco
Semmelbrösel = Paniermehl donfrancesco
Servus, Servas = freundschaftlicher Willkommens- oder Abschiedsgruß (von lat. "Diener"). Anm: das ital. "Ciao" ist das im venezianischen Dialekt ausgesprochene "eschiavo" = "servus" = Diener; es wurde durch österreichische Sold donfrancesco
Sessel = Stuhl donfrancesco
sinnieren = nachdenklich sein donfrancesco
Sommerg'spritzter = G'spritzter mit mehr Sodawasserwasser als Wein (siehe auch "G'spritzter") donfrancesco
Soße = Sauce, Tunke donfrancesco
Spagat = auch: Bindfaden donfrancesco
Span = 1. Splitter 2 Zigarette ("gib ma an Späu") donfrancesco
Spasseteln = Dummheiten donfrancesco
spechteln = sich als Voyeur betätigen donfrancesco
speckig = festkochend (Kartoffeln) donfrancesco
speiben = erbrechen, kotzen donfrancesco
Spezi = 1. Kumpan 2. Cola-Limo-Getränk donfrancesco
Spompernadeln = 1. Scherz, Dummheiten, Abenteuer. Kommt von Sperenzchen u. Sperenzien die (Plural): (ugs.) a) Umschweife, Umstände; Schwierigkeiten, Ausflüchte; 2. kostspielige Vergnügungen od. Gegenstände. "Mach keine unangemessenen donfrancesco
Sprudler = händisch mit Kurbel betriebenener Mixer (z.B. zum Schneeschlagen) donfrancesco
Spuckerl = kleines Auto donfrancesco
Staberl = 1. kleiner Stock, Stab 2. allegorische Wiener Figur, steht für Standhaftigkeit gegen die Obrigkeit und Zivilcourage. Nach einer gleichnamigen Figur aus "Die Bürger von Wien" von A. Bäuerle, 1813. 3. Bekannter Kolumnist der Kronenz donfrancesco
stad = -los. "Hacknstad" = "arbeitslos". "sei stad" = "sei still". donfrancesco
Stadel = Scheune, Schuppen donfrancesco
Stamperl = Schnapsglas, 2 cl donfrancesco
Stanitzel = Tüte in Form eines hohlen Kegels, meist aus Zeitungspapier (Bauernmarkt) oder Waffel (Eis) donfrancesco
Staubiger = junger, noch nicht klarer Wein donfrancesco
Staubzucker = Puderzucker donfrancesco
Stecken = Stab, Stock donfrancesco
Stelze = Schweinshaxe, Eisbein. Es gibt vordere und hintere Stelzen. Eine Stelze wird in Wien knusprig gebraten, nicht gekocht. donfrancesco
Stern reißen = stürzen, hinfallen donfrancesco
stess'n = 1. erinnern, mahnen 2. stehlen, entwenden. "Des hab i meiner Muata g'stessn". donfrancesco
stibitzen = eine Kleinigkeit entwenden - beispielsweise, jemanden spaßeshalber den Kugelschreiber stibitzen, wenn der betreffende gerade wegschaut donfrancesco
Stiege = Treppe donfrancesco
stierln = herumstochern. "Im Mistkübel stierlt man nicht rum", sagte die Mutter erzieherisch zu ihrem Sohn. donfrancesco
Stockerl = Hocker, Siegespodest, Trittschemel (Stockerln = Zähne) donfrancesco
Stoppel = Flaschenkorken donfrancesco
Stoppelzieher = Korkenzieher donfrancesco
Stoß = verbotenes Karten(glück)spiel donfrancesco
strawanzen = sich herumtreiben, vagabundieren donfrancesco
Striezel, Strietzl = zu einem Zopf geflochtenes Weißgebäck, Milchbrot donfrancesco
Strizzi = kleiner Gauner, Zuhälter donfrancesco
Sturm = Stadium der Gärung von Traubensaft zum Wein, Federweißer donfrancesco
Stutzen = Kniestrümpfe donfrancesco
Suderant = Jemand, der ständig jammert donfrancesco
sudern = jammern. "Suder mi ne a" = "Jammer ich nicht an", "Beklage Dich nicht bei mir" donfrancesco
Surfleisch = Pökelfleisch donfrancesco
Surm = ländlicher Depp donfrancesco
tachinieren = 1. faulenzen, nichts tun; 2. Krankheit vortäuschen donfrancesco
Tachinierer = Tachinierer = 1. Nichtsnutz, Faulenzer; 2. einer, der eine Krankheit vortäuscht donfrancesco
Tafelspitz = gekochtes, mageres Rindfleisch, eine Wiener Spezialität, wird i.d.R. mit Apfelkren und Erdäpfelgröstl gegessen donfrancesco
Tandler = Händler minderwertiger Waren; Trödler donfrancesco
Taschlziega = Taschendieb ("einer, der jemanden etwas aus der Tasche zieht") donfrancesco
Teschek = einer, der immer ausgenützt wird; von ungarisch "tesek" = "bitte". donfrancesco
Tixo = Klebeband. Nach dem lange Zeit einzigen Hersteller in Ö, ist zum Gattungsbegriff geworden. donfrancesco
Topfen = 1. Quark; 2. "so ein Topfen" = "so ein Unsinn", "so ein Käse"; 3. "Topfenneger" = besonders blasser Mensch donfrancesco
Trafik = Tabakwarengeschäft, führt i.d.R. auch Zeitungen, Zeitschriften, Briefmarken, amtliche Formulare und auch sonst alles mögliche donfrancesco
Tram, Tramway = Straßenbahn donfrancesco
Tram = Traum, träumen. "I man in dram" = "Ich glaube, ich träume" (Ausruf des Erstaunens) donfrancesco
tramhappert = unkonzentriert (von "Tram" = "Traum") donfrancesco
Trampel = ungeschicktes, dummes Mädchen donfrancesco
Transdanubien = Wiener Gemeindegebiet links der Donau, also Floridsdorf (21. Bezirk) und Donaustadt (22. Bezirk) donfrancesco
Trottoir = Gehsteig, Bürgersteig donfrancesco
Trum = großes, unhandliches Ding. Steigerung: Mordstrum donfrancesco
Trutschen = einfältige Frau donfrancesco
Trutscherl = einfältiges Mädchen donfrancesco
Tschako = Uniformkappe, Kopfbedeckung, Hut donfrancesco
Tschäsn = (abwertend für) Auto, Wagen donfrancesco
Tschapperl = hilfloses Kind donfrancesco
Tschecherant = Trinker, Säufer donfrancesco
tschechern = (Alkohol) trinken, saufen donfrancesco
Tschick = Zigarettenstummel, auch: Zigarette donfrancesco
Tschusch = verächtlich für einen Südosteuropäer, speziell einen Balkanbewohner donfrancesco
Tuchent = Federbett donfrancesco
tummeln = (sich) beeilen donfrancesco
Tüpferl = Tüpfelchen, Pünktchen, kleiner Punkt donfrancesco
Tuttl, Tuttln = weibliche Brust, Brüste donfrancesco
Tutter = unreifer Jüngling (noch nicht von der Mutterbrust entwöhnt) donfrancesco
umziehen = übersiedeln donfrancesco
Ungustl = unappetitlicher, widerlicher Typ donfrancesco
Untergatte = Gattehosen, Unterhose donfrancesco
ur- = Steigerungssilbe (beispielsweise in "urleiwand" = "besonders toll") donfrancesco
urassen = verschwenden. Von ahd. "urazi" = "zu viel zum Essen" donfrancesco
Vaserl = ängstlicher Mensch, Mensch ohne Selbstbewusstsein, Anti-Held donfrancesco
verbandelt = liiert donfrancesco
verfranzen = (sich) verirren. In den frühen Kampfflugzeugen saßen zwei Personen: Hinten der Pilot, der "Hans", vorne der, der mit einer Landkarte für die Orientierung sorgen musste, der "Franz". Und wenn sich der "Franz" nicht m donfrancesco
verhetscherln = verwöhnen donfrancesco
verkutzen = verschlucken donfrancesco
vernadern = denunziieren donfrancesco
verscheppern = verkaufen donfrancesco
verschludern = (etwas) verlegen/verlieren (s. auch schludern = ) donfrancesco
verwordaggelt = Die Bedeutung dieses Wortes kann nur aus dem Kontext erschlossen werden, ursprünglich wohl "verdorben", aber auch windschief, heruntergekommen, verdreht, zerknautscht, zerdrückt, verwackelt. Die vielen Bedeutungen rühren wohl dahe donfrancesco
Vogerlsalat = Feldsalat donfrancesco
Vollkoffer = Idiot donfrancesco
Wachel = Polizist (Kurzform von Wachebeamter) donfrancesco
Wachter = Wächter; ein Spinatwachter ist ein Polizist (wg. der grünen Uniform) donfrancesco
Wampe = großer Bauch donfrancesco
Wamperter = dicker Mensch, Fettsack donfrancesco
Wappler = Mitläufer, Schlappschwanz donfrancesco
Waschel, Waschl = 1. Ohr 2. Bademeister 3. Reinigungslappen donfrancesco
wascheln = stark regen donfrancesco
Watsche = Ohrfeige donfrancesco
Weichseln = Sauerkirschen donfrancesco
Weitling, Weidling = große Rührschüssel donfrancesco
Weh = der Ausgenutzte, das Opfer aller anderen. "Wannst a Weh brauchst, ruaf mi an" donfrancesco
wetzen = Geschlechtsverkehr ausüben donfrancesco
Wickel = Ärger, Streit. "Wüst an Wickl?" / "Suchst Du Streit?" donfrancesco
wickeln = essen ("a Haße wickln" = eine heiße Wurst verzehren) donfrancesco
Wiglwogl = Unentschlossenheit. donfrancesco
Wimmerl = Pickel, Akne donfrancesco
wischerln = urinieren donfrancesco
Wuchtl = 1. Fußball 2. Buchtl (siehe dort) 3. unglaubwürdige Geschichte ("Druckst ma a Wuchtl eine?") 4. Scherz (eine Wuchtl nach der anderen schieben" donfrancesco
wurlat = aufgeregt sein, außer sich sein donfrancesco
wursteln = im alten Trott bleiben, ineffizient arbeiten, planlos arbeiten donfrancesco
Wurzelwerk = Suppengemüse donfrancesco
wuzeln = 1. rollen, hin und her wälzen, drehen 2. Tischfußball spielen donfrancesco
Wuzler = Tischfußballspiel donfrancesco
XX = Mit "X", da gibt's nix! donfrancesco
zach = zähe donfrancesco
Zeller = Sellerie donfrancesco
zerfransen = sich aufreiben, viele Dinge gleichzeitig tun donfrancesco
zersprageln = sich aufreiben, viele Dinge gleichzeitig tun, sich aufopfernd einsetzen donfrancesco
zerwutzeln = sehr heftig lachen, amüsieren donfrancesco
Zezn = schwächliche, wehleidige, kränkliche, empfindliche (weibliche) Person donfrancesco
Zibeben = Rosinen. Arabisch "zibiba", Sizilianisch "zibibba". donfrancesco
Ziberln = 1. Rosinen, s. Zibeben 2. Primitivpflaumen, Zwergringlotten. Die Meinungen gehen auseinander, welche der beiden Bedeutungen nun richtig ist; offenbar sind beide geläufig. donfrancesco
Zinken = große Nase donfrancesco
zizerlweise = in kleinen Stücken. Laut Wehle möglicherweise von "Zizerl" = "Zaunkönig", ein besonders kleiner Vogel. donfrancesco
Zniachtl = magerer, zarter, kleiner, nicht sehr muskulöser Mann, blasser Untermensch donfrancesco
Zores = Ärger donfrancesco
Zuckergoscherl = 1. jemand, der Süßigkeiten mag; Nachkatze; 2. liebes Kind 3. Liebling, Schatz. Dr. Kurt Ostbahn: "und du warst mei Zuckagoscherl und i war dei Bussibär" donfrancesco
Zuckerl = Bonbon donfrancesco
Zünder = Streichhölzer donfrancesco
zuwe = her (kumm zuwe = komm her), auch in Wortzusammensetzungen wie zuwezahn (herhohlen) donfrancesco
Zuwezahra = Fernglas donfrancesco
zuzeln = saugen donfrancesco
Zuzler = Knutschfleck donfrancesco
Zwetschge, Zwetschke = Pflaume donfrancesco
Zwetschgenröster = Pflaumenkompott donfrancesco
Zwiderwurzn = mürrischer, unfreundlicher Mensch donfrancesco
Zwutschkerl = kleines, bemitleidenswertes Wesen donfrancesco
gach = schnell. Von mittelhochdeutsch gach = schnell donfrancesco
Galoschen = Überschuhe aus Gummi donfrancesco
Gatsch = feuchter Schmutz, Schlamm, Brei, weiche Masse donfrancesco
Gebrechen = Schaden donfrancesco
geeicht = trinkfest donfrancesco
Gelse = Stechmücke donfrancesco
Gendarm = (Land-)Polizist donfrancesco
Genierer = Anstand. "keinen Genierer haben" = sich nicht darum kümmern, was die anderen denken donfrancesco
Germ = Hefe. Möglicherweise von althochdeutsch garawen = breitmachen. donfrancesco
geschert, g'schert = (verächtlich) bäuerisch, tölpelhaft, naiv. Von "geschoren" donfrancesco
geschmalzen = unangenehm hoch (Preis, Strafe) donfrancesco
Geschnetzeltes = Ragout donfrancesco
Geselchtes = Geräuchertes, Rauchfleisch donfrancesco
gespritzt = 1. siehe Gespritzter 2. günstig erledigt. "Die Sache ist gspritzt" 3. schlecht aussehend donfrancesco
Gespritzter, G'spritzter = Schorle. Ohne Zusatz: Weißweinschorle. "a Obi gspritzt" = "eine Apfelsaftschorle" [Willibald Delpos merkt an: Ein G'spritzter besteht eigentlich aus Wein und Sodawasser; wird Mineralwasser verwendet, spricht man von einer "Mi donfrancesco
gesund = verstärkend, die Richtigkeit betonend (zB. des is åba g'sund teia = das ist aber ordentlich teuer, der is g'sund bled = der ist sehr blöde) donfrancesco
Gfrast = Schimpfwort donfrancesco
Gfrett = Ärger, Mühe, Schwierigkeiten, Komplikationen donfrancesco
Gfries = Gesicht (abwertend), Visage donfrancesco
g'hupft wie g'hatscht = einerlei, egal donfrancesco
giften = ärgern. "gift di net" = "ärgere dicht nicht" donfrancesco
Gigerer = Pferdefleischhauer donfrancesco
gnädig = eilig. "Er hat es heute aber wieder gnädig"" donfrancesco
Gnädige = die Frau Chefin donfrancesco
Golatsche = Eine viereckige Mehlspeise aus Plunderteig, gefüllt mit Topfen (Quark), Powidl (Pflaumenmus) oder Früchten donfrancesco
Goschen, Goschn = Mund (derb). "halt die Goschn" = "sei still" donfrancesco
goschert = frech, vorlaut donfrancesco
Grammeln = Grieben donfrancesco
Grant = Zorn, Mißmut donfrancesco
grantig = verärgert, mißmutig donfrancesco
Grantscherben = jemand, der ständig grantig, also mißmutig, ist donfrancesco
Grapefruit = Pampelmuse donfrancesco
Graues Haus = Polizeigefängnis des Wiener Landesgerichts donfrancesco
graupert = häßlich, ungepflegt donfrancesco
Grätzel = kleiner Stadtteil, Teil eines Wohngebiets donfrancesco
Greißler = Lebensmittelkleinhändler, "Tante Emma Laden", das kleine Geschäft um's Eck, im dem man (fast) alles bekommt donfrancesco
Grenadiermarsch = Gemenge aus gerösteten Erdäpfeln, Fleisch und Teigwaren donfrancesco
Grieskoch = Griesbrei donfrancesco
Grind = Ausschlag, Schorf donfrancesco
grindig = einen (unappetitlichen) Ausschlag haben, im übertragenen Sinne auch so aussehend als ob donfrancesco
Grüß Gott = Guten Tag donfrancesco
gschaftig = sehr beschäftigt, umtriebig donfrancesco
Gschaftl = kleines Geschäft (im Sinne von Transaktion, nicht das Lokal) donfrancesco
Gschaftlhuber = Wichtigtuer. Jemand der sich geschäftig um alles kümmert (und dabei meistens übertreibt). Hans Dampf in allen Gassen. donfrancesco
Gschlader, Gschloder = schlecht schmeckende Flüssigkeit. "De Bouillabaisse? A stinkats Gschlader" = "Die Bouillabaisse? Eine schlecht schmeckende Suppe" (Helmut Qualtinger) donfrancesco
gschamig = schüchtern, verlegen, schamhaft, verschämt donfrancesco
gschamster Diener = gehorsamster Diener, veraltete Grußformel, wird heute noch von den Fiakerfahrern verwendet. (s. Servus) donfrancesco
Gschichtl = unglaubwürdige Anekdote, Jägerlatein, "er tuat scho wieda a Gschichtl druckn" = "er erzählt schon wieder unglaubwürdige Geschichten" donfrancesco
gschmackig = schmackhaft, pikant, wohlschmeckend donfrancesco
Gschnas = Kostümfest im Fasching (Karneval) donfrancesco
Gsöchter, Geselchter = Homophiler; siehe auch Bachener donfrancesco
Gschroppen = kleine Kinder, Zwerge donfrancesco
Gspaßlaberln = Brüste (s. Laberln, Fleischlaberln) donfrancesco
Gspusi = Liebelei, Verhältnis donfrancesco
Gstanzl = lustiger Reim, Strophe donfrancesco
Gstätten = verwilderter Platz, meist auch Müllablagerungsstätte donfrancesco
guat, Guata = gut, Guter. "Des is ka Guata net" = "das ist ein unliebsamer Mitmensch" donfrancesco
Gucker = 1. Augen 2. Fernglas ("Opergucker") donfrancesco
Gugelhupf, Guglhupf = 1. Napfkuchen 2. Irrenhaus donfrancesco
Guggerschecken, Gugascheckn = Sommersprossen donfrancesco
Gupf = 1. Erhebung 2. kleiner Haufen 3. etwas, was über den Rand hinausschaut donfrancesco
Gurkerl = wenn der Fußball zwischen den Beinen eines Spielers durchgeht donfrancesco
Gusch = befehlsartiger Zuruf zu schweigen; "sei gusch" = halt' den Mund, sei still donfrancesco
Gwirkst = Durcheinander, Unannehmlichkeiten, Durcheinander donfrancesco
adaxl = Kriechtier, Eidechse Heinz
Fangeisen = Ehering Chris
Fade Nockn = Langweilige Frau Heinz
ozwickta = kleiner Mann Heinz
Baazn = Es sich gutgehen lassen; auf der faulen Haut liegen Sommerwind
Bachalwarm = Mittelding zwischen warm und kalt (lauwarm) Sommerwind
Bampaletsch = Endprodukt einer vergessenen Pille; Sprößling, deren Eltern gemeinsam im Bett lagen, aber niemals gemeinsam vor dem Altar standen. Sommerwind
Beißerl = Das, was jeder dreimal im Leben erhält und womit die meisten klappern, wenn ihnen die Angst in die Glieder fährt = Zähne Sommerwind
Bersch = Knabe, Junge im Alter zwischen Schulbeginn und erster Liebe Sommerwind
Betonieren = Händedruck, hart wie Beton, mitten ins Gesicht seines Gegenübers. "I Betonier die ana" heißt soviel wie jemandem einen Schlag ins Gesicht versetzen Sommerwind
Bimsrutschn = Bims= Brot, Rutschn= Rutsche, also Brotrutsche= Speiseröhre Sommerwind
Birnen = Obst, Glühbirne, aber auch schmerzvolle Kraftübertragung mit der Faust (jemanden prügeln) Sommerwind
Bleagazn = Planvoll getätigte Auf- und Abwärtsbewegung eines Augenlides (zublinzeln), um damit zu signalisieren, dass man nicht abgeneigt wäre, in nähere Beziehungen zu treten. Sommerwind
Blitzen = Den kellner die Zeche zahlen lassen, Zechprellen. Sommerwind
Bluzer = Etwas, das meist zu wenig zum Denken verwendet wird und nach Alkoholgenuss gewaltig brummt (Kopf) Sommerwind
Brennabi = Brenn hinunter. Klare Flüssigkeit, die einem vom Mund bis in den Magen ein herrlich brennendes Gefühl verleiht = Schnaps Sommerwind
Bua = Männliches egenstück zu "Madl" (Mädchen). Beide von Natur so gestaltet, dass sie zusammenpassen. Sommerwind
Chaluppn = Kaum bewohnbare Hütte Sommerwind
Dalkert = Unheilbar dumm Sommerwind
Datschkerl = Zuschlagen, ohne weh zu tun. Eine Ohrfeige, die keine sichtbaren Spuren hinterlässt. Auch Liebesbezeugung Sommerwind
Derfangen = Nach Krankheit oder Geldverlust sich wieder erholen. Sommerwind
Dirndlverzahra = Männliches Wesen, das um die Keuschheit junger Mädchen so besorgt ist, dass er diese sogar mit in sein Bett nimmt, um ihnen dort zu erklären, was sie nicht tun sollen. Sommerwind
Dradiwaberl = Kinderspielzeug (Drehkreisel) aber auch Meinungsventilator. Ein Mensch, der ständig seine Meinung ändert. Sommerwind
Dusl = Benommen durch Schlaf, trunken. Sommerwind
Eintegeln = Sich bei jemandem einschmeicheln, beliebt machen. Sommerwind
Eintrankeln = Dem Wein, Schnaps oder Bier zusagen. Sich betrinken. Sommerwind
Faam = Gastronomische Maßverminderung. Schaum, der z.B. beim Bier oftmals in zu großer Menge abgegeben wird. Sommerwind
Faferl = Kleine Teigware in der Suppe (Farferlsuppe). Meist wird aber damit jedoch ein liebes, aber etwas beschränktes Wesen bezeichnet. Sommerwind
Fliagn = Sich in einem Flugzeug oder der Länge nach fortbewegen, wird aber auch als Masche zu Smoking oder Frack getragen. Sommerwind
Flinserl = Schmuck im Ohrläppchen. Sommerwind
Flitza = Nackter Jogger, aber auch fahrbarer Untersatz, in welchen man gerade dann nicht mehr hineinpasst, wenn man ihn sich leisten könnte. Flotter Sportwagen. Sommerwind
Fretten = Anstrengen, abmühen, aber auch sich einschränken. Sommerwind
Friessling = Einer, bei dem man besser daran täte, Rechen und Schaufel auf denTisch zu legen. Sommerwind
Geigeln = Fortbewegungsart betrunkener Zeitgenossen (schwanken, torkeln) Sommerwind
Gifthüttn = Vorwiegend von Männern bevölkerte Hütte, in der Obst und Getreide in flüssiger, destilierter Form verabreicht wird. Sommerwind
Giftnudl = Glimmstengel, Zigarette. Aber auch jemand, der an niemandem etwas Gutes lässt, sich ständig durch zynische Bemerkungen unbeliebt macht. Sommerwind
Gimpl = Singvogel. Einfältiger Mensch, der oftmals aus dem Rahmen fällt, ohne jemals im Bild gewesen zu sein. Sommerwind
Göd = Ein Mann, an den man sich im Zusammenhang mit seiner ersten Uhr, dem ersten Wirtshausbesuch und damit auch natürlich an seinen ersten Rausch erinnert (Firmpate) Sommerwind
Gölsn = Gelse, Stechmücke, Schnacke. Sommerwind
Grean = Grün (grean) wie ein Jüngling, der seine ersten Erfahrungen in der Liebe sammelt; aber "grean" ist auch eine polizeiwidrige, unsichere Angelegenheit = krummes Ding Sommerwind
Griffl = Schreibutensil früherer Taferlklassler, vorwiegend jedoch für Finger, wie z.B. "gib weg deine Griffln, du machst mi ja wurlert". (Gib Deine Finger weg, Du machst mich ganz nervös) Sommerwind
Gschamich = Schüchtern, verschämt. Der Zustand, in dem man sich befindet, wenn man etwas gerne möchte, es sich aber nicht zu tun getraut. Sommerwind
Gschau = Blick, wie z.B. der eines Mannes, dessen ganzes Geld zum Teufel ging, weil er glaubte, einem Engel vertrauen zu können. Sommerwind
Gschamsterer = Liebhaber, Freund, vorwiegend in Wien gebräuchlich Sommerwind
Gschraa = Das, was sich selbst ein ausgewachsener Mann öfters anhören muss, wenn er im Büro einen Fehler gemacht hat oder angeheitert nach Hause kommt = Geschrei Sommerwind
Gschrapp = Kleines, liebes Kind. Junges Mädchen, dass die Liebe noch nicht kennt Sommerwind
Gschraupt = Hochgestochen, eingebildet. Einer, der zu allem seinen Senf geben muss und dabei gar nicht ahnt, dass er selbst nur ein "Würstchen" ist. Sommerwind
Gschwafl = Dummes Gerede, etwa nach dem Motto "Es genügt nicht, keine Ideen im Kopf zu haben. Man muss sie auch äußern können" Sommerwind
Gspitzt = Krank, schlecht aussehen wie jemand, der gerade mit dem Messer eines Chirurgen Bekanntschaft geschlossen hat. Sommerwind
Gstellt = Gut gebaut. "Gtellt" ist ein Mädchen, dem man gern nachblickt. Sommerwind
Gwurl = Ein Durcheinander Sommerwind
Häkerln = Jemanden aufziehen, foppen,necken, zum Narren halten Sommerwind
Haklich = Wählerisch in der Auswahl. Man kann aber auch "haklich" (heikel) auf seine Frau, sein Gewand sein Aoto usw sein. Sommerwind
Hamur = Etwas, was die meisten nur dann haben, wenn es nicht sie selbst betrifft = Humor Sommerwind
Hasrich = Krankheit von Parteienrednern, Demonstranten, Hitzköpfen usw (heiser) Sommerwind
Hemad = Kleidungsstück, dem gerade dann, wenn man es braucht, ein Knopf fehlt = Hemd Sommerwind
Hunzn = Was so manche Truppenausbilder, Chefs etc so an sich haben - andere ärgern, tyrannisieren etc Sommerwind
Ihna = Ihr. "Herr, ihna Hemad blodert!" = "Herr, ihr Hemd schlägt Falten!" Sommerwind
Ihnare = Ihre "Ihnare Pampaletsch könnans daham lassn" = "Ihre Kinder können Sie zu Hause lassen". Sommerwind
Jessas = Ausruf, auf vielerlei Art zu gebrauchen wie "Jessas, das habe ich total vergessen". "Jessas, die Milch geht über". Sommerwind
Jogl = Naturbelassener, ländlicher Hirngeschädigter Sommerwind
Justament = Jetzt erst recht! Sommerwind
Kaleschn = Kutsche. Damit bezeichnet man aber auch ein altes, verrostetes Fahrzeug, (nicht Oldtimer!) mit dem man sein Ziel nur mehr mit Gottes Hilfe erreicht Sommerwind
Kapriz = Das, was man unberechtigterweise immer nur dem weiblichen Geschlecht zuordnet - Launen Sommerwind
Kasig = Hautverfärbung bei Angst und Krankheit: Bleich wie Käse aussehen Sommerwind
Gummiadler = Brathenderl gianna
Keiler = Ausgewachsener Wildeber, aber auch einer, der einem mit schönen Worten das verkauft, was man nicht braucht. (Vertreter) Sommerwind
Keuschn = Hütte am Land, in der die Ärmsten der Armen wohnen. Meist schon sehr arg von Wind und Wetter heimgesuchte Bleibe. Sommerwind
Klachl = Von manchen Damen bevorzugter Muskelprotz; großer, kräftiger Mann Sommerwind
Koberin = Eine, die davon lebt, dass sie andere ins Bett schickt. (Kupplerin) Sommerwind
Krawutisch = Zustand knapp vor innerer Explosion (zornig) Sommerwind
Bröselteppich = Wiener Schnitzel gianna
Lamsiader = Ein Langweiler, der im eigenen Saft verschmort Sommerwind
Lavendelschmäh = Wirksame Methode männlicher Überredungskünstler, flotte Motten munter zu machen Sommerwind
Leich = Erst in zweiter Linie ein leichnam, viel eher als dessen Begräbnis gemeint, wobei die nachmalige Leich zu Lebzeiten trachtete, eine schöne zu haben. Sommerwind
Magerln = Jenes Gefühl, das einen nach einem misslungenen Abenteuer befällt: Man ärgert sich Sommerwind
Mamlas = Traummännlein in menschlicher Gestalt Sommerwind
Mandln = Lustvolle Tätigkeit, zu der unbedingt ein Weiberl gehört Sommerwind
Mangerl = Ein saft- und kraftloses Objekt, wobei es auf vertrocknete Kirschen ebenso anzuwenden ist wie auf einen Mann, der nur mit viel Phantasie als solcher zu erkennen ist. Sommerwind
Marb, morb = Ein oft nur der Kunst der Köchin zu verdankender Zustand einer Speise, nämlich mürbe. Im übertragenen Sinne auch der nach langem Einkochen eingetretene Effekt bei einem feschen Frauenzimmer. Sommerwind
Maschekseitn = Jedes Ding hat zwei Seiten - dieses ist die andere. Sommerwind
Maurerklavier = Mangels genügend Schiffer werden hierzulande die in großer Zahl vorhandenen Maurer mit jenem Klavier in Verbindung gebracht, das keines ist: Ziehharmonika Sommerwind
Maxln = ...bedeutet keineswegs, einen Max in die Welt zu setzen, sondern vielmehr, durch Schlingenlegen Wild verbotenerweise aus dem Leben in den Kochtopf zu befördern Sommerwind
Mollad = Genau das bischen Zuviel an Rundungen, das Mannsbilder zum Stoßseufzer animiert. Sommerwind
Narrenkastl = Möbelstück, das nur in der Phantasie existiert, jedoch unentwegt besichtigt wird. Da noch niemand das Innere zu sehen bekam, ist seine Zukunft gesichert. Sommerwind
Nummer = Ein Profi-Akt der Geschlechter, der weit entfernt von Liebe ist Sommerwind
Ogrosl = Von der Stachelbeere ist der Sprung zum weiblichen Geschlecht nicht mehr weit und daher ist die (Lady) "O", das heißt das O., ein stacheliges, borstiges und daher kaum begehrenswertes Weib. Sommerwind
Ohkiefeln = An allen Knochen, und an manchen Ehefrauen gibt es eine Menge "ohzukiefeln". Zumindest beim Knochen weiß man nachher, wozu es gut war Sommerwind
Ohpaschen = Heimliche Entfernung - vor der Ehe meist durch den präsumtiven Gatten, nachher meist durch die frustierte Gattin. Sommerwind
Ohpassen = Ein aus Liebe oder Eifersucht geborenes Geduldspiel, bei dem es darum geht, dem Liebsten oder dem Ungetreuen so lange aufzulauern, bis man ihn entweder hat oder ihn leicht loswird. Sommerwind
Ohschasseln = Die Kunst, einen ungebetenen Gast, Liebhaber oder Vertreter so rasch loszuwerden, dass man eine unterbrochene Tätigkeit nicht zu lange hinausschieben muss. Sommerwind
Ohstauben = Reicht über das normale Reinigen und Staubentfernen weit hinaus. Ausser zu Speise- oder Getränkeresten kommen gevifte Abstauber auch in den Genuss alleingelassener weiblicher Gesellschaft. Sommerwind
Ohstiern = Zu Geld oder Wertsachen kommen, indem man einige Handfertigkeit entwickelt, die sich hauptsächlich auf die Bekleidung von im Moment unzurechnungsfähiger Zeitgenossen konzentriert. Sommerwind
Öl = Man kann danach bohren, es verzehren, es sich auf die Haut tun oder ganz einfach darin sein. Wer darin ist, also "im ÖL" ist, hat nicht nur genug, sondern schon zuviel. Er ist nämlich betrunken. Sommerwind
Packerlrass = Maffiosi auf österreichisch Sommerwind
Pitzln = Mögen Sie vor solchen Typen bewahrt bleiben, denen pitzeln zum Lebensinhalt geworden ist: sie geben sich nur mit kleinen unwesentlichen ab, und treiben ihren Partner an den Rand des Wahnsinns. Wer pitzelig ist, ist auch ein sogenannter Erbsenzähler. Sommerwind
Plodern = Erstes Anzeichen für Gewichtsverlust: die Kleidung beginnt zu plodern, das heißt zu schlotter, sie ist zu weit. Sommerwind
Pritschln = Am schönsten ist es, wenn man es zu zweit tut, womöglich mit dem Geschlecht seiner Wahl. Unbedingt notwendig dazu ist Wasser, denn in Eselsmilch oder anderer Flüssigkeit kommt es auf Dauer zu teuer. Plätschern Sie wohl. Sommerwind
Quiqui = Er ist der, der alljährlich bei den Salzburger Festspielen den Jedermann und ansonsten jedermann holt: der Tod. Sommerwind
Rauchfangtaubn = Zählt nicht zu en Vögeln, kommt auch nicht dazu, weil sie wegen ihres ungepflegten Äußeren keinen männlichen Partner findet. Sommerwind
Ruaß = Von Ruß ist dabei weniger die Rede als von ungutem gesindel, einer Anhäufung von Ruaßflankerln, an denen man am besten nicht anstreifen Sommerwind
Schabracken = Der Alptraum männlicher Ästheten: eine Frau, die nicht fähig ist, ihre Jahre mit Würde zu tragen. Das Wort kommt aus dem Türkischen und bedeutet Satteldecke. Sommerwind
Scharwenzln = Das gockelhafte Bemühen liebeshungriger Männer, um die Gunst einer bestimmten Dame, die geziert darauf achtet, dass dem Werber über kurz oder lang der Kamm schwillt Sommerwind
Schlamassl = Eine nicht endenwollende Pechsträhne Sommerwind
Schlampert = Wer die Nachlässigkeit auf die Spitze treibt ist schlampert. Damit wird auch ein besonderer Lebensstil praktiziert. Ein "schlampertes Verhältnis" ist demnach eine Verbindung zwischen Mann und Frau, die nicht ganz ernst genommen wird. Sommerwind
Schlampn = Ein Frauenzimmer, das seine Zeit und sich willig offeriert, wenn auch nur für schwache Stunden. Sommerwind
Schmarrn = Eine aus Mehl, Erdäpfeln, Semmeln oder Palatschinkenteig hergestellte Speise, die sich auch arme Leute leisten können. Man bezeichnet damit aber auch wertloses Zeug und dummes Gerede. Sommerwind
Schmettern = Wer seinen Schmähanbringen will tut es, nämlich ein wenig aufschneiden und angeben, von prosaischen Menschen als Lüge bezeichnet. Sommerwind
Schneid = Wenn ein Messer Schneid hat ist es scharf, hat der Bua a Schneid, dann ist er mutig. Sommerwind
Simperl = Sowohl als geflochtener Brotkorb bekannt, als auch als Benennung für einen ausgesprochenen Dodel. Sommerwind
Spießer = Ein sich aus bravem Kleinbürgertum in lustvolle Höhen aufschwingender Voyeur. Sommerwind
Stupp = Jenes weiße Kosmetikpulver, das als Puder viele praktische Anwendungsmöglichkeiten besitzt. Sommerwind
Überziagn = Je eher Sie die Bedeutung dieser Österreichischen Sprache "überziagn" um so schneller werden Sie begriffen haben, was "überziagn" heißt.(Für langsame: überziagn = schnell begreifen, verstehen). Sommerwind
Uhudl = Ein einem Uhu nicht ganz unähnliches weibliches Wesen, das sich aus diesem Grunde auch nur nachts zeigen sollte. Sommerwind
Uhudler = Wer auf das männliche Gegenstück von Uhudl getippt hat, liegt falsch. Er liegt jedoch auf alle Fälle, wenn er sich zuviel des Uhudlers einverleibt hat. Uhudler ist nämlich ein fälschlicherweise als Wein bezeichnetes alkoholisches Getränk, das in unseren Sommerwind
Umihebn = Das aus dem schönen Wort "hinüberheben" abgeleitete Umihebn ist bereits klanglich verdächtig. Hüten Sie sich vor einem, der dies mit Ihnen tun will - er will Sie nämlich betrügen. Sommerwind
Umurkn = Nicht nur Gurken heißen so, sondern auch jene Frauenzimmer, denen man nahelegen müsste, den mohamedanischen Glauben anzunehmen, um in Hinkunft verschleidert gehen zu müssen. Sommerwind
Urringl = Längst nicht mehr nur weiblichen Personen vorbehaltener Schmuck im Ohr Sommerwind
Vergogln = Schon mancher Ehemann kommt leider zu spät darauf, dass er sich vergogelt, nämlich geirrt hat. Er wurde nämlich nicht aus Liebe geheiratet, sondern weil gerade Not am Mann war. Sommerwind
Verhatscht = Nicht nur Schuhen passiert dies, sondern jede andere Sache kann es sein - verworren, schief, formlos. Sommerwind
Verknofeln = Unglück bringen, indem man etwas verschreit. Ein Alptraum abergläubischer Menschen. Sommerwind
Wadlbeißn = Obwohl hierorts nachweislich keine Kannibalen beheimatet sind, ist Wadlbeißn eine äußerst beliebte Tätigkeit. Man braucht dazu weder Zähne noch Wadln (= Waden), sondern lediglich eine Person, die man verleumden, verspotten oder bekritteln kann. Sommerwind
Weimberl = Person jeglichen Alters, die es versteht, sich überall Liebkind zu machen, indem es sich "einweimberlt" und stets auf seinen Vorteil bedacht ist. Sommerwind
Weisel = Unfreiwilliger Abschied, der besonders weh tut, wenn er sich auf ein von Wirten ausgesprochenes Lokalverbot bezieht. Sommerwind
X-haxert = Das Gegenteil von o-beinig und ebenso bedauernswert. Das einzig positive daran ist, dass Angehörige beiderlei Geschlechts davon betroffen sein können. Besondere Merkmale: Die Knie haben eine besonders enge Beziehung zueinander. Sommerwind
Ypsilon = Ein Buchstabe, der wie bei Anfängern auch von Fortgeschrittenen ausser acht gelassen werden kann, weil er noch immer nicht gewillt ist, in die österreichische Sprache Eingang zu finden. Sommerwind
Zauck(erl) = Weibliches Wesen, das sich mehr als andere seiner Geschlechtsgenossen zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt, was ihm jedoch keine Ehre einbringt. Sommerwind
Zeugl = Untrennbar mit Fiakern zusammenhängendes Objekt, bestehend aus Wagen (Kutsche) samt Pferden. Sommerwind
Zodn = Ungepflegt wirkendes Haar, die denen man heutzutage jedoch nicht sagen kann, ob ihre Trägerin gerade zum Friseur geht oder soeben vom Coiffeur kommt. Sommerwind
Zuagraster = Eine durch Ortswechsel sich verdächtig machende Person in neuer Umgebung. Zuagraste nehmen einen Zuagrasten äußerst misstrauisch auf, daher ist der Wiener von Haus aus Skeptiker. (wie wahr!!!!!!!) Sommerwind
Zwuzln = Allein deswegen wurde dies alles aufgeschrieben. Sie sollen sich bei der Lektüre zwuzl, zerwuzeln, biegen vor Vergnügen. Falls das bis jetzt nicht der Fall war, fangen Sie wirklich von vorne an. Sie sollten die Hoffnung nicht aufgeben. Sommerwind
Angstraat = Mit Alkohol vollgelaufen Sommerwind
Anbumperer = Angeber (Einer, der nicht weiß wohin er will, aber gestrebt ist, immer der erste zu sein) Sommerwind
Antrenzt = Speichelfluss in verkehrter Richtung, der unliebsame Spuren hinterlässt. Sommerwind
Antritscht = Geistig beschränkt Sommerwind
Aufmascherln = Sich schön machen um zu gefallen. Sommerwind
Aufzwickn = Sich an ein Mädchen heranmachen .... Sommerwind
Außazuzeln = {Zuzeln=lispeln}, aber: außazuzeln= aussaugen; die Tätigkeit, diensteifriger Finanzbeamter..... Sommerwind
Wuchtldrucker = ein Lügner Puma
Bsuff = Alkoholiker Puma
gnackwatschn = Ohrfeige ins Genick Heinz
Softlodn = schlechtes Geschäftslokal Heinz
heckenklescher = schlechter Wein Heinz
Schinakel = Ruderboot, kleines Boot Heinz
Breselteppich = gebackenes Schnitzel Heinz
a Flieger = Huhn,-Hendl Heinz
Schleckerl = kleiner Hund Heinz
strandln = flanieren, ziellos spazieren Fridolin
gstopfter od. gstopfte = reicher Binkl mit voller Brieftasche Fridolin
Spitz = leichter Schwips/Tritt in den Hintern Fridolin
Tschinön = Jemand eine Ohrfeige antragen, aber auch ein Musikinstrument (Tschinelle) Fridolin
Peitscherlbua = Zuhälter, einer der seine Damen mit der sogenannten Peitsche auf die Strasse treibt Chris
Potschochter = Unbeholfener "Patscheter" Mensch Fridolin
Gstieß geben = Jemand entlassen,in die Wüste schicken, aber auch ein bestimmtes Blatt beim Tarockieren Fridolin
Fraunzn = I fraunz da gleich ane=Ohrfeige antragen Fridolin
Schmecksstad = Sprachlosigkeit Fridolin
Wöhli = Primitiver Mensch Fridolin
arschlings = rückwärts zumau
andippelt = betrunken zumau
andudelt = betrunken zumau
anhiaseln = anstreichen, schminken zumau
Anserschmäh = bekannter Trick zumau
Autwachler = Linienrichter beim Fußball zumau
Bankl reissen = sterben zumau
barabern = schwer arbeiten zumau
Bemmerln = kleine Kügelchen zumau
betakeln = betrügen zumau
Blaumasn = blutunterlaufene Stelle zumau
bremaseln = kribbeln, jucken zumau
Buschketterl = Blumenstrauß zumau
dasig = still, ruhig zumau
Dulliöh = Rausch, Schwips zumau
entrisch = fremd,unheimlich zumau
eisern = ganz bestimmt,verläßlich zumau
Flaxn = Sehne zumau
Fallot = Gauner, Schelm zumau
Fam = Schaum zumau
fäuln = schlechter Laune sein zumau
Febl = Vorliebe zumau
fechten = betteln zumau
Ferschler = Fußballertrick zumau
Fiedel = Violine zumau
Fisimatenten = Launen, dumme Streiche zumau
fizeln,fuzeln = mit kleinen Dingen hantieren zumau
Gaudee = Spaß,Vergnügen zumau
Gerstl = Geld zumau
Gewurl = Durcheinander zumau
großgoschert = prahlerisch zumau
Glasscherbenpongo = Brillenträger zumau
Glumpert = wertloses Zeug zumau
gneissen = ahnen, fühlen zumau
Goder = Doppelkinn zumau
Grafflwerk = wertloses Zeug zumau
gschtaucht = kleinwüchsig zumau
Gsteamel = kleinwüchsiges Kind zumau
Gstrampfter = ländlicher Tanz zumau
Haderlump = schlechter Mensch zumau
Hallodri = unverläßlicher Mensch zumau
hantig = herb, bitter zumau
Harpfn = Bett zumau
Hetschapetsch = Hagebutte zumau
hinich = kaputt, unbrauchbar zumau
hinterfotzig = falsch, verlogen zumau
Hudriwudri = oberflächlicher Typ zumau
Irksn = Achselhöhle zumau
Janker = bäuerliche Jacke zumau
Jass = Fachmann,Held,Könner zumau
Jopperl = bäuerliche Jacke zumau
Joschi = Wintermantel zumau
Jux = Scherz,Spaß zumau
Kalabreser = breitkrempiger Hut zumau
Kaluppn = baufälliges Haus zumau
Kaprizpolsterl = kleines Kissen zumau
Karnallje = boshafte Person zumau
karniffeln = quälen, ärgern zumau
Karracho = schneller Lauf zumau
Kaspapier = unwichtiger Zettel zumau
Kiebitz = Zuschauer beim Kartenspiel zumau
Klapperln = Kindersandalen zumau
Klavier = Zahnprothese zumau
Klebln = Finger zumau
Klopfer = Spleen, geistiger Defekt zumau
Kluft = Gewand zumau
kotzen = erbrechen zumau
Krachn = Schußwaffe zumau
kralawatschert = deformiert, windschief zumau
Krätzen = Hautkrankheit zumau
Krawattltenor = schlechter Sänger zumau
Krepierl = mageres schwaches Geschöpf zumau
Kriacherln = Pflaumen zumau
Krimineser = Kriminalbeamter zumau
Kruschpl = Knorpel zumau
kuschen = schweigen zumau
Krispindel = extrem magerer Mensch Fridolin
Lackel = grober, großer Mensch zumau
Lackerl = kleine Flüssigkeitsmenge zumau
Läddn = Gebrechen, Fehler zumau
lätschert = weich, kraftlos zumau
Lausallee = Scheitel zumau
Lutschger = Schnuller zumau
matsch = müde zumau
matschgern = leise schimpfen, übelnehmen zumau
mauscheln = heimlich reden, handeln zumau
mäuserlstad = ganz leise zumau
Maut = Trinkgeld zumau
memmeln = langsames Kauen zumau
meutern = nörgeln zumau
miachteln = muffig riechen, stinken zumau
mies = schlecht, eklig zumau
Mischkulanz = Mischung zumau
Mischpoche = Familie zumau
miselsüchtig = frustriert zumau
mogeln = schwindeln zumau
muffeln = unangenehm riechen zumau
Mugl = Hügel zumau
murksen = ungeschickt arbeiten zumau
Murl = dunkelhäutiger Typ zumau
nachwassern = kontrollieren, nachprüfen zumau
Nagerl = Nelke zumau
Netsch = Kleingeld zumau
Niarscherl = Bett zumau
Nocken = langweiliges Frauenzimmer zumau
Nullerl = ein Niemand zumau
nuscheln = undeutlich reden zumau
Nutscherl = Ferkel zumau
Oberliachten = Fenster über der Tür zumau
Ottoman = niederes Sofa zumau
paff = erstaunt,verblüfft zumau
palästern = Fußball spielen zumau
pampfn = hastig essen zumau
papierln = foppen zumau
parieren = gehorchen zumau
paschen = in die Hände klatschen zumau
Patschachta = hilfloser Typ zumau
Pecker = Hirnschaden zumau
Pemstl = Pinsel zumau
Pepihacker = Fleischhauer zumau
pestig = schlecht, übel zumau
piperln = trinken zumau
Plauscherl = Gespräch zumau
Pleampl = Dummkopf zumau
plemplem = dumm, verrückt zumau
Plesch = Schläge, Prügel zumau
pomali = langsam zumau
Pomerantschn = Orange zumau
Pudelscherer = Friseur zumau
Pumpernella = weibl. Unterhose zumau
punkert = mollig, dick zumau
Puschkawüüh = Durcheinander zumau
püseln = einnicken, schlafen zumau
quasi = gleichsam zumau
Ramsch = billige Ware zumau
ramschen = sammeln zumau
Reißteufel = lebhafter Typ zumau
Remasuri = Durcheinander, Tumult zumau
Revolverbladl = Boulevardzeitung zumau
Rotzbua = widerspenstiger Knabe zumau
ruacheln = zusammenraffeln zumau
Rutschipeter = lebhaftes Kind zumau
Schammerl = Hocker, Schemel zumau
Schaffl = Faß zumau
Scherm = Nachttopf zumau
schetzkojedno = gleichgültig, egal zumau
Schiffernakl = Schiff, Boot zumau
Schlampertatsch = nachlässiger Typ zumau
schlatzig = schleimig,glitschig zumau
Schmachtfetzen = kitschiges Lied zumau
schmalpickt = schlank, dünn zumau
schmissig = frech zumau
Schmonzes = Herumgerede, Blabla, zumau
schmusen = zärtlich sein zumau
Schneckerln = Locken zumau
Schneuzgattn = Taschentuch zumau
Schnorrer = verschämter Bettler zumau
Schnulze = kitschiges Schlagerlied zumau
schwanzen = sich ärgern zumau
sierig = geizig zumau
Springinkerl = lebhaftes Kind zumau
stampern = vertreiben zumau
stantapeda = sogleich zumau
stier = geldlos, pleite zumau
Strichbua = Zuhälter zumau
Taferlklassler = Schüler der ersten Volksschule zumau
Taschenfeitl = Taschenmesser zumau
terrisch = taub zumau
Tibl = Beule zumau
Tinnef = Schund, Wertloses zumau
Tripstrüll = imaginärer weit entfernter Ort zumau
Tritschtratsch = Geschwätz zumau
tschari = fort, verloren zumau
Tschäsn = Auto (abwertend) zumau
tschinageln = fleißig arbeiten zumau
überhaps = ungefähr zumau
überwuzelt = nicht mehr ganz jung zumau
unterspickt = vollschlank zumau
verdrahn = verkaufen zumau
verkühln = erkälten zumau
verplempern = vergeuden zumau
verschrumpelt = faltig zumau
verwamsen = verraten zumau
wacheln = winken zumau
waschlnaß = triefnaß zumau
Waserl = allzu bescheidener Mensch zumau
Weckerl = Kleingebäck zumau
Weckn = Brotlaib zumau
Wehwehtscherl = kleiner Schmerz zumau
Wimmerer = Sonnenbrand zumau
Wuckerln = eingedrehte Locken zumau
wurln = wimmeln zumau
zahn = zerren, ziehen zumau
zipfen = auf einer Seite länger sein zumau
znepft = armselig, zerrissen zumau
Zumpferl = kindlicher Penis zumau
Zund = Geheimtipp zumau
zwinzeln = blinzeln zumau
Zwirnblader = magerer Mensch zumau
Brassetl = Schmuckstück (Gaunersprache) DonFrancesco
Eidippler = Einbrecher Fridolin
Die Heh = Gaunerjargon Die Höhe=Polizei Fridolin
dogazn = schmerzen, der fuas dogazt heit`wieda. Omi_2006
daklatschn = erwischen,( jetzt hab i di daklatscht) Omi_2006
schlepan = viel trinken, ständiges trinken.schlempa net so vü. Omi_2006
Krot geschluckt = Zu was hab ich jetzt die Krot geschluckt=etwas unnötiges getan zu haben Fridolin
Miarfadl = Abgeschmierter übelriechender Mensch Fridolin
Adabei = neugeriger Wichtigtuer Blume
Adfakat = Rechtsanwalt Blume
Ahnl = Vorfahre Blume
Anpumperer = dummer Dickschädel; auch jemand, der überall aneckt: selten: Schnorrer Dummkopf Blume
A(n)schicht = einsame Gegend, Refugium, Altersteil Blume
anschledern = sich vollaufen lassen Blume
Antabushütten = die Heilanstalt für Alkoholkranke in Wien-Kalksburg: das Medikament Antabus erzeugt Brechreiz bei Alkoholkunsum Blume
anflascheln = sich betrinken Blume
anfleanschn = angrinsen Blume
Quant = Kröte Blume
quantiverdrahti = verkehrt, ungeschickt Blume
quargeln = schwätzen dumm reden v. quaken Blume
Quasimoderl = häßlicher Mensch: nach der Romanfigur von Viktor Hugo Blume
Quartl = Viertelliter: v. lat. quartus= der vierte Blume
Quentl = auch: Quantl und Quintl: kleine Menge wohl v. lat. quantum= wieviel oder quintum= Fünftel Blume
Queue = gespr.: Köh; Billardstock: v. franz. la queue= Schweif, Stiel, in Wien Blume
quigerzen = quieken: schallnachahmend Blume
quisiquasi = wie quasi; s.d.; studentisch Blume
Quitte = gespr.: Kitte Blume
Quittenkas = geleeähnliche Quittenmarmelade Blume
Zniachterl = Schwächliche unscheinbare Person Fridolin
Affentürkei = Schmähname für den 20.Bezirk, Brigittenau pink
Ambaschurl = Mundstück der Trompete (frz. embouchure) pink
Anmäuerln = Kinderspiel mit Münzen an den Wänden pink
ausgschissn = Die Gunst verloren (haen) pink
auszuzln = aussaugen pink
Bamperletsch = Säugling (ital. bamboleccio) pink
Bahöl = Lärm, Streit pink
Baunzerl = mürbes Brötchen mit Mittelfurche; auch weibl.Scham (nach der Form); dickes, kleines Frauenzimmer pink
Beisser = ein schneidiger Wiener aus dem Volke, auch Strolch pink
betackeln = betrügen pink
Bettbrunzer = Bettnässer, kleiner Junge pink
Biberl o. Bibi o. Bibihenderl = Hühnchen pink
Biertippler = Bier-Reste-Trinker pink
Binkljud = wandernder jüd.Hausierer pink
Blunznstricker = Narr pink
Blutzerschädl = grosser Kopf pink
Bockerl = Zapfen der Nadelhölzer pink
bratgoschert = breitmäulig, großsprecherisch pink
bremasseln = prickeln, brennen pink
Bsuf = Gewohnheitssäufer pink
Dresch = Schläge pink
Dreckfink = unreinlicher Mensch pink
Duckmauser = heuchlerischer Schleicher pink
Dulliähbruader = lustiger Geselle, leichtsinniger, vergnügungssüchtiger Mensch pink
eihaun = eifrig essen pink
Elendspemstl = elender Einfaltspinsel pink
Fotzhobel = Mundharmonika pink
Friedhofsspargel = die lange Virginier-Zigarre pink
Fressalien = Esswaren, Nahrungsmittel pink
Funzen = schwaches Lichtlein; verächtliches Frauenzimmer pink
furtwursteln = sich mühsam weiterbehelfen pink
Giftnigl = leicht zu erzürnender Mensch pink
Giftschüberl = in die Höhe stehendes Haarbüschel pink
Grantscherm = ein mürrischer Mensch pink
Gschaftlhuaber = wer überall mittun will pink
gschnappich = schnippisch pink
gschnecklert = lockig (Haar) pink
gschragoschert = stets in schreiendem Ton redend pink
Gstanz = Hetz oder Gaudi pink
Gsteaml = kleiner Mensch pink
Gugamucken = Sommersprossen pink
Gwurrl = Gewimmel pink
hamgeigna = mit Geigenspiel heimbegleiten pink
Hamsterer = ein er der hamstert, Waren anhäuft pink
Haneferl = Schwächling pink
Häuslrama = Kanalräumer pink
Haustätschn = tüchtige Ohrfeige pink
Hemadhusar = Floh pink
Hupferl = komisch lebhafte Person pink
Irxen = Achsel pink
Juxbruader = Witzbold, Scherztreiber pink
Kepplzahn = zänkisches Weib pink
Knödldeutsch = militärische Ausdrucksweise pink
knotzen = untätig hindämmern, nicht streben pink
Kuchltrabant = robuste Köchin pink
Kümmeltürk = Schnapstrinker; alter Türke pink
Lawurpappen = grosser oder geschwätziger Mund pink
matschkern = keppeln, nörgeln pink
Millipritschlerin = Milchhändlerin pink
Minklmankl = geheime Machenschaften pink
Mierfadl = schmutziger Mensch; Meerschweinchen pink
aufmucken = sich mit Worten auflehnen pink
Murdstrumm = grosses Stück pink
Murdsbagasch = arges Gesindel pink
Mutzerl = so viel man mit den Fingern fasst (Gewürze, Tee) pink
Nestscheisserl = Lieblingskind pink
Nutschifadl = Ferkerl pink
parlevuderln = französisch sprechen pink
Pimperlgschäft = kleines Geschäft mit kleinen Umsätzen pink
Pipipappi = Essen, Kost die schmeckt pink
Pofesen = zwei Semmelschnitten, zwischen die man Kalbshirn gibt pink
Pofesenkammerl = Gehirnhöhle, Schädel pink
Pratzenschuaster = Handschuhmacher pink
Pupperlhutschn = Rückwärtiger Sitz auf dem Motorrad pink
Putzgredl = Putzsüchtiges Frauenzimmer pink
Quarglritter = armer Aufschneider pink
Quadratschädl = Dickkopf pink
Quadratlatschn = sehr grosse Füsse pink
Rastlbinder od. Rasslbinder = Drahtbinder, Wanderhändler mit Mausefallen u.dgl. pink
Raubersgschicht = eine unwahrscheinliche Erzälung pink
Raunzerl = ein weinerliches Kind pink
Reankn = ein dickes Brotstück pink
Reißteufl = Person die viele Kleider zerreißt (abnützt) pink
Riebeisen = Küchenreibe pink
Krewecherl = etwas verkümmertes (Person, Pflanze) pink
Krawall = Lärm, Radau pink
Ringareia = Kindertanz im Kreis pink
Rotzfetzn = Taschentuch pink
Haring = Hering; (du bist a dirra Haring = sehr sehr schlanker Mensch) pink
Rumpel = Vorrichtung aus gewelltem Blech zur Wäschereinigung pink
Rumpelkasten = schlecht gestimmtes Klavier pink
Soaferling = Geifer, Speichel pink
Sogschartn = Sägespäne pink
Salettl = Gartenhäuschen pink
Saubartl = unreiner Mensch pink
Saupantsch = wiederliches Gemenge, ungeniessbares Essen pink
Schabracken (alte) = altes Weib pink
Schaßtrummel = altes Weib (Schmähwort) pink
Schlaucherl = Schlaumeier, Schlaukopf pink
Schlieaferl = wiederlicher Schmeichler, pink
Gummizuzler = Gummistiefel pink
Brezn reissn = a Brezn reissn = hinfallen pink
Catalani-Züngerl = Quargeln in Essig und Öl serviert pink
Dackn = Decke; der liegt auf da Dackn = ist dem Sterben nahe pink
Dampf = an Dampf ham = einen Rausch haben pink
Dragoner = spött. robustes Weibsbild pink
dunstn = schwitzen (im Bade); warten; in Haft sitzen pink
durchwassern = verprügeln pink
durchwursteln = sich mit Mühe durchbringen pink
Gmachtl = Mehl und Wasser vermischt zum andicken von Speisen pink
Grabler = Einer der bei den Frauen gern handgreiflich wird pink
grabsn = stehlen, zusammenraffen pink
jauckn = jagen, hetzen pink
juchatzn = jauchzen pink
maschkarieren = sich hübsh zurechtmachen pink
Knickapocka = Kniehose pink
kniawach = knieweich, nicht stramm pink
O-Haxert = ein Mensch mit O-Beinen pink
Kramperltee = Hustentee; Kräutertee pink
krepiern = verenden, elend sterben pink
Lack = sclechtes Getränk pink
lamatiern = jammern pink
Lamplschwaf = Lämmerschwanz; er ziedat wia a Lamplschwaf = er ist feige pink
Raffler = einer der stets auf Streit aus ist pink
Randsteinhummel = leichts Mädchen pink
Rabenbratl = schlimmes Kind pink
Rossnatur = kräftige Konstitution pink
aufreissn = sich an ein Mädchen heranmachen...... pink
Schnallendrucker = Bettler pink
Schnauzer = Schnurrbart pink
Schnellfeuerhoserl = hinten offenes Kinderhöschen pink
Schnürream = Schuhband pink
Schöpsernes = Hammelfleisch pink
Schropp = kleines Kind pink
Siphon = Eine Flasche Sodawasser mit Spritzhebel pink
Speckkammerl = Selchkammer; auch Ort, wo man schlimme Kinder zur Strafe einschließt pink
Spirifankerl = lebhaftes Kind pink
Stammerl = kleiner Zweig, Hälmchen, kleine Pflanze pink
sternhaglvoll = total besoffen pink
stiften = stiften gehn = sich davon machen, türmen pink
stopfen = mästen,füllen pink
gschtopft = mit viel Geld gesegnet pink
Strafhölzl = Streichholz pink
Strichmensch = gemeine Gassendirne pink
Strohdackn = Fussabstreifer pink
Sumsenbacher = Banause; versumpfter Mensch; Spießbürger pink
Tandlmarkt = Trödelmarkt pink
Techtlmechtl = Liebelei; geheime Machenschaften pink
Teixl = Teufel pink
Transch = einfältige weibliche Person pink
Trullala od.Trulla = starkes, aber faules Mädchen pink
Tschumpas = Gefängnis pink
Tschurimuri = Durcheinander pink
Türlschliaferin = Frau, die zu den Nachbarn tratschen geht pink
tuscheln = flüstern pink
übergschnappt = verrückt geworden pink
überzwerch = uneins, verfeindet pink
umadum = rundherum, umher pink
umbrodln = Zeit vertrödeln pink
umkugeln = herumwälzen pink
vermantschen = übel vermengen pink
trenzen = flüssiges aus dem Mund rinnen lassen pink
Trenzerling = Speichelfluss pink
verzahn = verschleppen pink
woglert, woglich = wackelig pink
wamsen = deunzieren, verpfeifen, verraten pink
wandln = hin und her torkeln pink
Wichtlhuaba = Wichtigtuer pink
Friedhofsjodler = Raucherhusten Chris
Tschecherl = Gasthaus , stammlokal Omi_2006
Bücha = Betrüger, Omi_2006
Hefenbruada = Jemand der im Gefängnis war Omi_2006
Brozn = Große Hände Omi_2006
Mülli gonga = eingesperrt, verhaftet werden Omi_2006
Godan = Ring, (linker Godan, gestohlener Ring) Omi_2006
Brasetln = Schmuck Omi_2006
Gramanza = Jemand der nur die Tische im Gasthaus abräumt. Omi_2006
Breslfliega = Backhuhn Omi_2006
Gigritzpotschn = Geh nach Gigritzpotschen... Utopische Gegend Fridolin
bsoffn = betrunken Imperialtrain
bsoffene Gschicht = eine im Rausch gemachte Tat (Herr Rat des woa a bsoffene Gschicht) Imperialtrain